
19.12.2008
Die internationale Finanzkrise schlägt jetzt auch auf die Realwirtschaft durch. In seiner neuesten Ausgabe hat der WIRTSCHAFTSDIENST die Wirtschaftsforschungsinstitute befragt. Prof. Dr. Ulrich Blum und Prof. Dr. Udo Ludwig (IW Halle), Prof. Dr. Thiess Büttner und Prof. Dr. Kai Carstensen (ifo München), Dr. Roland Döhrn und Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (RWI Essen), Prof. Dr.Wolfgang Franz (ZEW), Prof. Dr. Gustav A. Horn, Dr. Heike Joebges und Dr. Achim Truger (IMK), Prof. Dr. Joachim Scheide (IfW Kiel) sowie Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann (DIW Berlin) zeigen Handlungsoptionen für die Begrenzung des entstandenen Schadens auf der realwirtschaftlichen Ebene auf.
19.11.2008
Der internationale Finanzmarkt leidet derzeit unter den tiefgreifendsten Störungen seit der Weltwirtschaftskrise 1929. Viele Chancen, den Krisenverlauf schon im Vorwege abzumildern, wurden schon verpasst. Im aktuellen Zeitgespräch des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Prof. Dr. Hans-Peter Burghof und Felix Prothmann (Universität Hohenheim), Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels (Universität zu Köln), Prof. Dr. Stephan Paul (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Michael Heise (Chefvolkswirt AllianzGruppe und Dresdner Bank) sowie Dr. Thorsten Polleit (Barclays Capital) Ursachen der Finanzkrise und Maßnahmen, die künftige Krisen verhindern sollen.
17.10.2008
Am 1. Januar 2009 wird die Gesundheitsreform wirksam. Lange war sie Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen und massiver Einflussversuche verschiedener Lobbyisten. Das Ergebnis des Gesetzgebungsprozesses wirft weiterhin viele Fragen auf. Im aktuellen Zeitgespräch des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Prof. Dr. Wolfram F. Richter (TU Dortmund), Dr. Klaus Jacobs (Wissenschaftliches Institut der AOK), Prof. Dr. Jürgen Wasem und Anke Walendzik (Universität Duisburg-Essen) sowie Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt (Universität zu Köln) Aspekte, die weit über den bisher in der öffentlichen Diskussion dominierenden Gesundheitsfonds hinausgehen.
18.09.2008
Führende Ökonomen und Politiker fordern, den prognostizierten wirtschaftlichen Abschwung in Deutschland durch ein Konjunkturprogramm zu dämpfen. In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutiert Prof. Dr. Gustav A. Horn (Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung) Argumente, die für und gegen Konjunkturprogramme sprechen und kommt zu dem Schluss, dass zähe Konjunkturkrisen keine Zwangsläufigkeit seien, vielmehr könne man etwas dagegen tun.
21.08.2008
Das Votum der Iren gegen den Vertrag von Lissabon wirft viele Fragen nach den Motiven der „Nein-Sager” auf. Liegt es etwa an den Inhalten des Vertrags oder an der fehlenden Einbindung der EU-Bürger? In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Prof. Dr. Jürgen Neyer (Universität Frankfurt/Oder), Dr. Jörg Philipp Terhechte (Universität Hamburg), Prof. Dr. Roland Vaubel (Universität Mannheim) sowie Prof. Dr. em. Horst Tomann (FU Berlin) grundsätzliche Demokratieprobleme in der Europäischen Union und daraus resultierende Handlungsoptionen.
18.07.2008
Ende Juni billigte die Bundesregierung den Armutsbericht, der schon vorab Betroffenheit in der Öffentlichkeit und Kontroversen in der großen Koalition ausgelöst hatte. In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Prof. Dr. Richard Hauser (Universität Frankfurt/Main), Prof. Dr. Ronnie Schöb (Freie Universität Berlin) und Dr. Andreas Knabe (Universität Magdeburg), Prof. Dr. Stephan Leibfried und Dr. Petra Buhr (Universität Bremen) sowie Prof. Dr. Gert G. Wagner (DIW Berlin) die Messung von Armut und wie sie sinnvoll bekämpft werden sollte.
19.06.2008
In Deutschland ist die Inflation derzeit wieder auf dem Vormarsch. In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren PD Dr. Christian Dreger (DIW Berlin), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Universität Fribourg), Prof. Dr. Ralf Fendel (WHU) und Prof. Dr. Ronald Schettkat (Universität Wuppertal) die Ursachen und mögliche Auswirkungen der inflationären Entwicklung.
20.05.2008
Die internationale Finanzkrise dauert nun schon fast ein Jahr und zieht immer weitere Kreise. In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST analysieren Prof. Hans-Helmut Kotz (Vorstand Deutsche Bundesbank), Prof. Dr. Lukas Menkhoff (Universität Hannover), Prof. Dr. Bernd Kempa (Universität Münster), und PD Dr. Christopher Kopper (Universität Bielefeld) die Ursachen der Krise und diskutieren deren realwirtschaftliche Konsequenzen.
23.04.2008
In Deutschland wird anders als in den übrigen Industriestaaten heftig über das Für und Wider von Mindestlöhnen diskutiert. Diese Kontroverse um Mindestlöhne und deren theoretischer Hintergrund werden von Prof. Dr. Hermann Ribhegge von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST analysiert und diskutiert.
19.03.2008
Im März 2003 stellte der damalige Bundeskanzler Schröder in seiner Regierungserklärung die Gründzüge der Agenda 2010 vor. Ziel der Agenda war es, durch Reformmaßnahmen die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland im Sinne der modernen Anreizökonomik und nach der Leitlinie „Fördern und Fordern” neu auszutarieren und damit an die Herausforderungen der Globalisierung anzupassen.
In der aktuellen Märzausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Prof. Ulrich Blum (Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung, Halle), Prof. Wolfgang Franz (Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim), Prof. Gustav A. Horn (wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf) mit Dr. Camille Logeay (IMK), Prof. Christoph M. Schmidt (Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen) und Prof. Klaus F. Zimmermann (Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin), welche Ergebnisse die Reformpolitik insbesondere am Arbeitsmarkt, bei der Sozialen Sicherung und in der Steuerpolitik hatte und wie diese heute zu bewerten sind.
20.02.2008
Die in der Politik und Wirtschaft weit verbreitete These vom „Jobmotor Mittelstand” und einem positiven Zusammenhang von Betriebsgrößenklassen und Beschäftigungsdynamik wird von Prof. Dr. Joachim Wagner von der Leuphana Universität Lüneburg und von Prof. Dr. Claus Schnabel sowie Dipl.-Sozialwirtin Lena Koller von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST auf den Prüfstand kritischer Wissenschaft gestellt.
21.01.2008
Das deutsche Tarifmodell befindet sich im Umbruch. Berufsverbände, die ausschließlich die Interessen ihrer Klientel verfolgen, bestimmen offenkundig stärker als früher das Tarifgeschehen. In der aktuellen Ausgabe des WIRTSCHAFTSDIENST diskutieren Dr. Reinhard Bispinck (WSI in der Hans-Böckler-Stiftung), Dr. Hagen Lesch (Institut der deutschen Wirtschaft Köln), Prof. Dr. Gerhard Bosch (Universität Duisburg-Essen), Dr. Hilmar Schneider (Institut zur Zukunft der Arbeit) und Prof. Dr. Rudi Schmidt (Universität Jena) die Frage, wohin sich das deutsche Tarifmodell entwickeln wird.