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Konferenz: Europa - Eindämmung der Krise, und dann?

Wirtschaftsdienst-ZEW-Konferenz 2013 in Berlin

Die Überwindung der Wirtschaftskrise im Euroraum ist derzeit die größte wirtschaftliche Herausforderung für die europäische Politik. Um diese Herausforderung meistern zu können, ist es notwendig, die aktuelle wirtschaftliche Lage richtig einzuschätzen und die richtigen Maßnahmen zur Überwindung der Krise einzuleiten. Über die Frage, wo Europa in der Bekämpfung der Krise steht, gibt es ebenso divergierende Auffassungen wie darüber, was zu tun ist, um eine wirtschaftliche Erholung zu erreichen und die Europäische Währungsunion dauerhaft zu stabilisieren.

Auf der gemeinsam von ZEW und Wirtschaftsdienst veranstalteten Konferenz wurde diskutiert, ob das nun implizit etablierte Konzept für die langfristige institutionelle Architektur der Währungsunion tragfähig ist. Weiter stand zur Debatte, ob unter dem Druck der Krise Maßnahmen getroffen wurden, die zur schnellen Bereinigung einer akuten Notsituation sinnvoll sind, aber für die langfristige Stabilisierung eines europäischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems Defizite aufweisen. Daran schloss sich die Frage an, wie die EU und das Eurosystem ausgestaltet werden müssen, um diese Defizite zu beseitigen.

Passend zur Konferenz haben wir ein Dossier mit Wirtschaftsdienst-Artikeln zum Thema "Europa: Eindämmung der Krise, und dann?" zusammengestellt. Das Dossier finden Sie hier.

 

 

 

Die Konferenz sollte ein Forum für die Diskussion unterschiedlicher Auffassungen bieten und die folgenden Fragen aufgreifen:

  • Welche Fakten sprechen dafür, dass die von der Krise am stärksten betroffenen Staaten in Europa dabei sind, die Rezession zu überwinden, welche sprechen dagegen?
  • Wie viel Konvergenz und Divergenz in der Europäischen Währungsunion sind nötig und wünschenswert?
  • Sind Konzepte wie Bankenunion und Fiskalunion geeignet, die Währungsunion langfristig zu stabilisieren?
  • Wie stark sind die mit gemeinsamer Haftung verbundenen Fehlanreize (Moral Hazard)?  
  • Wie lässt sich in der Währungsunion das Verhältnis zwischen gemeinschaftlicher Haftung und Souveränität der einzelnen Staaten nachhaltig regeln?
  • Wie kann die Kluft zwischen europäischer Krisenverwaltung und der Forderung nach demokratischer Legitimierung politischer Entscheidungen überwunden werden?
  • Führt uns die Krise zu Schritten in die falsche Richtung?

 

Konferenzprogramm
Europa: Eindämmung der Krise, und dann?

Moderation durch den Tag

Block I: Wo stehen wir? Hindernisse und Perspektiven

Block II: Fiskal- und Bankenunion

Block III: Souveränität und gemeinschaftliche Haftung

Block IV: Demokratische Legitimierung

Politische Perspektive

  • Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg

 

Veranstalter

Die Konferenz 2013 veranstaltet der Wirtschaftsdienst, Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung unter Federführung von Clemens Fuest.

 

Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik

Der Wirtschaftsdienst, herausgegeben von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, erscheint seit 1916 und gehört damit zu den traditionsreichsten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften in Deutschland. Der Wirtschaftsdienst steht für:

  • ein Forum für die Wirtschaftswissenschaften
  • ein Instrument für die volkswirtschaftliche ­Politik­beratung
  • relevante wirtschafts- und sozialpolitische Themen
  • namhafte Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft ­und Politik
  • aktuell - fundiert - unabhängig

Durch regelmäßige Konferenzen mit wechselnden Kooperationspartnern vertieft der Wirtschafts­dienst seine Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Politik.

 

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)

Das 1990 gegründete ZEW hat sich als eines der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit hoher europäischer Reputation etabliert. Seine Arbeit ist vier Zielen verpflichtet:

  1. exzellenter Forschungsleistung,
  2. anspruchsvoller wirtschaftspolitischer Beratung,
  3. der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und
  4. dem Wissenstransfer an die fachliche und allgemeine Öffentlichkeit.

Dabei wendet sich das Institut an Entscheider in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, Wissenschaftler im nationalen und internationalen Bereich sowie die interessierte Öffentlichkeit.

 

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 und auf unserer Twitterwall. Folgen Sie uns dort: @WDKonferenz2013.
 

Die Vorträge dieser Konferenz werden im Februar 2014 als Sonderheft des Wirtschaftsdienst veröffentlicht.

Weitere Informationen

Montag, 25. November 2013, 09.00 Uhr

Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund
Tiergartenstraße 15
10785 Berlin

Eintritt: Eintritt frei

Downloads zur Veranstaltung

Kooperationspartner ZEW

www.zew.de/de/

Claudia Sittner hilft Ihnen gerne weiter!

Telefon: +49-40-42834-332
E-Mail



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