Ein Service der

Buchvorstellungen

Seit 2008 lädt der Wirtschaftsdienst alle zwei Monate Autor*innen ein, vor allem aus dem Bereich Wirtschaftspolitik. Sie stellen ihre aktuellen Bücher zu wirtschaftswissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen vor. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Verfasser*innen einen direkten Kontakt zur Leserschaft zu vermitteln. Hier können sie ihre Veröffentlichungen mit den Leser*innen des Wirtschaftsdienst, Besucher*innen der ZBW und anderen wirtschaftspolitisch Interessierten diskutieren. Die Buchvorstellungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Ferdinand Dudenhöffer:
Wer kriegt die Kurve?

02.11.2016 · 17:00 bis 18:30 Uhr

Die Autobranche betritt eine völlig neue Welt: die von Apple, Google und anderen IT-Unternehmen. Das Auto fährt in Zukunft elektrisch, es wird intelligent und nutzt die Datenströme des Internets.

- Sind die heute großen Autobauer gerüstet, um ihre führende Rolle in Zukunft zu behaupten?

- Wird der Autoindustrie ihr Größenwahn - siehe Abgasskandal - zum Verhängnis?

- Wie sehen die zukunftsweisenden Geschäftsmodelle aus?

- Welche gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Fragen sind zu klären?

Ferdinand Dudenhöffer zeigt, wie die Automobilwirtschaft die Kurve bekommt und wer die Zukunft der Mobilität für sich entscheidet. Eine Branche bewegt die Gesellschaft, Deutschlands "Autopapst" (Handelsblatt) hat das Buch dazu geschrieben.

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Thomas Straubhaar:
Der Untergang ist abgesagt

07.06.2016 · 18:15 bis 19:45 Uhr

In seiner Streitschrift widerlegt Thomas Straubhaar die großen Mythen des demografischen Wandels: Alterung, Zuwanderung, mehr Vielfalt der Lebensverhältnisse sind zwar Fakten, aber als stabile Demokratie und gesunde Volkswirtschaft besitzt Deutschland die Elastizität und Problemlösungskompetenz, diese Veränderungen zu integrieren, zu bewältigen und zu gestalten – und daran zu wachsen.

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Petra Pinzler: Der Unfreihandel

14.01.2016 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Schon immer galt die Devise: Mehr Handel bedeutet mehr Wohlstand. Doch geht es in den derzeit verhandelten Abkommen tatsächlich noch um Arbeitsteilung und Kostenvorteile? Zollsenkungen und nichttarifäre Handelshemmnisse stehen weniger zur Debatte, dafür hört man von Szenarien, in denen Konzerne ganze Staaten vor internationale Schiedsgerichte bringen können, und von der drohenden Verwässerung von Umweltstandards, nicht nur in Europa, sondern auch in den USA.

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Walter Krämer: Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet

16.09.2015 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Scheinbar dramatische Meldungen auf höchst fragwürdiger Datenbasis verstören uns nicht selten. Weit verbreitet ist offenbar eine Art Analphabetismus im Umgang mit Wahrscheinlichkeiten und Risiken. Gemeinsam mit Gerd Gigerenzer und Thomas Bauer zeigt Walter Krämer auf, wie einfach zwischen echter Information und Panikmache unterschieden werden kann.

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Klaus-Dieter Maubach: Strom 4.0

08.07.2015 · 18:00 bis 19:30 Uhr

In Anlehnung an den Begriff Industrie 4.0 hat Klaus-Dieter Maubach sein Buch "Strom 4.0" genannt und weist damit darauf hin, dass in der 4. Phase der industriellen Revolution Vernetzung, Flexibilisierung und Individualisierung auch auf dem Strommarkt die zentralen zukunftsweisenden Stichworte sind. Am 8.7.2015 hat er das Buch im Rahmen der Wirtschaftsdienst-Veranstaltungsreihe in der ZBW Hamburg vorgestellt.

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Wolfgang Schultheiß: Die Krise in Griechenland

05.05.2015 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Trotz Unwetters und Bahnstreiks konnte die Buchvorstellung „Die Krise in Griechenland“ mit Wolfgang Schultheiß am 5.5.2015 – mitten in der Europawoche – in der ZBW in Hamburg stattfinden. Schultheiß, der von 2005 bis 2010 deutscher Botschafter in Athen war, stellte zunächst die 28 Beiträge samt Autoren des Sammelbandes kurz vor, bevor die Diskussion mit dem Publikum eröffnet wurde. Die verlief dem Thema entsprechend sehr kontrovers. Schultheiß ging diplomatisch auf alle Fragen ein, berichtete dabei anekdotisch von seiner Zeit in Griechenland und gab seine persönlichen Einschätzungen zur aktuellen Lage und zu möglichen Handlungsoptionen.

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Heinz Bude: Gesellschaft der Angst

12.02.2015 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Vom Titel her könnte man meinen, "Gesellschaft der Angst" sei ein soziologisches oder psychologisches Werk. Die Angst hat ihre Wurzeln aber in der Ökonomie, wie Heinz Bude am 12.2.2015 den Zuhörern bei seinem Vortrag in der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Hamburg entwickelt. Zunächst aber stellt er eine Umfrage unter 50- bis 70-jährigen Deutschen vor. Heraus kam, dass fast 75% meinten, der Sozialstatus würde sich in der Generationenfolge nicht halten. Während früher noch als gesichert galt, „dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen werde“, glaubt die heutige ältere Generation dies nicht mehr.

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In Kooperation mit Intereconomics: Massimo D'Alema: It's Not Just About Euro

12.01.2015 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Massimo D'Alema's new book proposes a different Europe. It develops a concrete proposal for Europe to finally move beyond austerity to a more democratic and inclusive Union, able to recover its role on the international stage. This is a passionate exhortation for progressives to address the crucial decisions that lie ahead.

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Marcel Fratzscher: Die Deutschland-Illusion

20.10.2014 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Gleich zu Beginn seines Vortrags konfrontiert Marcel Fratzscher seine Zuhörer mit einem Rätsel: Er beschreibt zwei Staaten – welche sind das? Zunächst einmal eine sehr erfolgreiche Volkswirtschaft, die die Krise gut überstanden hat, die wettbewerbsfähig ist, sich Exportweltmeister nennt, einen soliden Staatshaushalt vorlegt und deren Arbeitslosigkeit deutlich zurückging. Hier weiß natürlich jeder, dass es sich um Deutschland handeln muss. Anders sieht es in dem Staat aus, den Fratzscher beinahe als gescheitert beschreibt ...

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Harald Trabold: Kapital Macht Politik

16.09.2014 · 18:00 bis 19:30 Uhr

Harald Trabold stellte am 16. September sein Buch „Kapital Macht Politik“ im vollbesetzten Tagungsraum der ZBW Hamburg vor. Seine provokante These setzte er gleich an den Anfang der Buchpräsentation: „Das Kapital verwendet seinen Reichtum dazu, die westlichen Demokratien in demokratisch legitimierte Plutokratien zu verwandeln.“ Als Kronzeugen für seine These zitiert er die ansonsten unverdächtigen Journalisten und Politiker Al Gore, Kevin Phillips und Jens Jessen.

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