Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik

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Heft 8, August 2012

Die Themen der Augustausgaben reichen von den "Verteilungswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes" über die "Geldschöpfung im Euroraum" bis zu "Deutschlands Haftung für Staatsgarantien" und viele mehr. Um alle Artikel des Wirtschaftsdienst, auch die nicht frei verfügbaren, sowohl in gedruckter Form als auch im Internet lesen zu können, bieten wir Ihnen ein persönliches Jahresabonnement des Wirtschaftsdienst für 55,50 Euro oder den kostenpflichtigen Download über Springerlink.

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Geldschöpfung in der Krise

Weitere Themen aus der aktuellen Ausgabe

Ausblick auf die nächste Ausgabe

Veranstaltungen des Wirtschaftsdienst

Themen aus Intereconomics

THEMA DES MONATS
Geldschöpfung in der Krise

Der Geldschöpfungsmultiplikator im Euroraum hat sich im Zuge der Finanzmarktkrise fast halbiert. Von einem Vorkrisenwert um 8,8 ist er auf 5 im Mai/Juni 2012 gesunken. Damit "sind zuvor über Jahre - und teilweise sogar Jahrzehnte - stabile Zusammenhänge zwischen verschiedenen geldpolitischen Indikatoren zusammengebrochen", erläutert Dr. Makram El-Shagi (Institut für Wirtschaftsforschung Halle) in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

Gründe dafür liegen im erschütterten Vertrauen der Banken untereinander, die sich gegenseitig weniger Geld leihen und stattdessen erhebliche (freiwillige) Reserven bei der Zentralbank halten. Die Erhöhung der Geldbasis durch die EZB war ein notwendiger Schritt, der jedoch nicht zu einer Ausweitung der Geldmenge geführt hat. Dies bedeutet aber auch, "dass bei einer Entspannung der Situation im Bankensektor ein erhebliches Potenzial zur Geldschöpfung besteht", betont El-Shagi. Um einerseits Inflation zu verhindern, aber andererseits auch den Bankensektor nicht zu verunsichern, müsse ein Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik frühzeitig klar kommuniziert werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

WEITERE THEMEN AUS DER AKTUELLEN AUSGABE

Ein Schuldentilgungsfonds für Europa?

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat in einem jüngst veröffentlichten Sondergutachten seinen Vorschlag aus dem letzten Jahresgutachten, einen sogenannten Schuldentilgungsfonds einzuführen, wiederholt.
Ein Leitartikel von Prof. Dr. Carsten Hefeker (Universität Siegen).

Ostdeutschland: Wirtschaftlich weit zurück

Jetzt ist es öffentlich. Die mit Spannung erwarteten amtlichen Ergebnisse der großen Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen dokumentieren dramatische Verschiebungen zwischen dem Leistungsstand der einzelnen Bundesländer. In Zahlen ausgedrückt bewegen sich die Korrekturen beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2008 auf Länderebene zwischen -6,5% und +6,9%. Zwar kamen auch einige westdeutsche Länder nicht ungeschoren bei den Neuberechnungen davon. Durchgängig mussten aber alle neuen Bundesländer Abwärtskorrekturen hinnehmen.
Ein Kommentar von Prof. Dr. Udo Ludwig (Institut für Wirtschaftsforschung Halle).

Milton Friedman: Nicht nur ein "Monetarist"!

Milton Friedman war einer der größten Ökonomen des letzten Jahrhunderts. Seine intensive Auseinandersetzung mit dem Keynesianismus und seine Gegenthesen haben die ökonomische Wissenschaft gespalten, aber auch vielfältige Diskussionen befördert. Als streitbarer Verfechter der Marktwirtschaft hat er die Wirtschaftswissenschaft nachhaltig beeinflusst. Martin Leschke würdigt das Lebenswerk Milton Friedmans, der Ende Juli 100 Jahre alt geworden wäre.
Ein Beitrag von Prof. Dr. Martin Leschke (Universität Bayreuth).

Das August-Heft des Wirtschaftsdienst im Netz

AUSBLICK AUF DIE NÄCHSTE AUSGABE

Zeitgespräch:
Wachstum, Inflation und Schuldenabbau

Birger P. Priddat:
Die Zukunft der Industrie: Technologiefundierte Dienstleistungen

Ökonomische Trends:
Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen

VERANSTALTUNGEN DES WIRTSCHAFTSDIENST

Panelsitzung bei der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik: "Tablets - Breitband - Web 2.0: Lösungen für den Arbeitsmarkt der Zukunft?"

DIENSTAG, 11. SEPTEMBER 2012, 14.50 - 16.20 UHR | UNIVERSITÄT GÖTTINGEN

Moderne Kommunikationsmittel haben Arbeitsprozesse tiefgreifend verändert, Qualifikationsanforderungen nachhaltig verschoben und neue Beschäftigungsformen gefördert. Unter der Moderation von Dr. Brigitte Preissl, Chefredakteurin des Wirtschaftsdienst, wird über folgende Fragen diskutiert: Welche volkswirtschaftliche Bedeutung haben moderne Kommunikationsmittel? Wie wirken sie sich auf das Qualifikationsprofil, das Gesamtvolumen und die Struktur der Beschäftigung aus? Welche neuen technischen Lösungen sind absehbar?

An der Diskussion nehmen Prof. Dr. Gerhard Bosch (Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Irene Bertschek (ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftspolitik), Prof. Dr. Stefan Klein (Universität Münster) sowie Bernd Weismann (Referatsleiter im BMWi für Grundsatzfragen der Informationsgesellschaft) teil.

Weitere Details und Anmeldung

THEMEN AUS INTERECONOMICS

The Welfare State After the Great Recession

The economic crisis has given rise to significant challenges to the welfare state. Given that welfare expenses account for a large proportion of all state spending in the member countries of the European Union, reducing government spending means cutting welfare measures. Yet social protection, in particular unemployment insurance benefits and minimum income support, has significantly softened the impact of the crisis for millions of individuals. The authors in this issue's Forum scrutinise the financial viability of current programmes and debate whether the crisis is inappropriately being used by some as an opportunity to roll back the welfare state permanently.

Das Juli-/August-Heft von Intereconomics im Netz

Neben dem Wirtschaftsdienst gibt die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft auch den Intereconomics - Review for European Economic Policy heraus. Die Zeitschrift befasst sich mit wirtschafts- und sozialpolitischen Themen in Europa.

Herausgeber der Zeitschrift

ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Die Leibniz-Einrichtung ZBW ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.

Verlag

Der Wirtschaftsdienst erscheint im Springer-Verlag Berlin Heidelberg.
Nutzen Sie SpringerAlerts für kostenlose Inhaltsverzeichnisse des Wirtschaftsdienst per E-Mail:
http://www.springer.com/economics/policy/journal/10273

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