Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik

Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik
Newsletter

Heft 9, September 2012

Die Eurokrise beschäftigt Wissenschaft und Politik pausenlos. In der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren die Autoren des Zeitgesprächs "Inflation und Schuldenabbau", ob die unkonventionelle Politik der EZB zu steigenden Inflationsraten führt und ob Inflation mit dazu beitragen könnte, die Staatsschulden schneller abzubauen. Ein weiterer Beitrag setzt sich mit "Financial Repression" auseinander. Dieses Konzept war von der US-Ökonomin Carmen Reinhart auf die aktuelle Krise angewandt worden. Beide Beiträge finden Sie auch im Wirtschaftswunder-Blog der Financial Times Deutschland.

IN DIESEM NEWSLETTER

Bonusrente statt Zuschussrente

Weitere Themen aus der aktuellen Ausgabe

Ausblick auf die nächste Ausgabe

Veranstaltungen des Wirtschaftsdienst

Themen aus Intereconomics

THEMA DES MONATS
Bonusrente statt Zuschussrente

Die Entscheidung über die Einführung einer Zuschussrente steht derzeit auf der Kippe. Eigentlich soll sie Altersarmut verhindern. Dr. Martin Gasche (Munich Center of the Economics of Aging) bezeichnet die Zuschussrente in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst aber als misslungen: "Sie ist innerhalb der Rentenversicherung systemfremd und sorgt für enorme Ungleichbehandlungen." Wenn man dennoch ein Fürsorgeelement in das Rentenversicherungssystem einbauen will, schlägt Gasche das von ihm entwickelte Konzept der Bonusrente vor. Er hofft: "Mit der vorgeschlagenen Bonusrente könnten einige Nachteile der Zuschussrente abgebaut werden."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

WEITERE THEMEN AUS DER AKTUELLEN AUSGABE

Bachelor-Studiengänge: Kritik mit Substanz?

Die Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses stößt bei manchen Beteiligten immer noch auf Kritik. Zum zehnjährigen Jubiläum der Bachelor-/Master-Struktur teilte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Horst Hippler, in Zeitungsinterviews aus: Es sei falsch, den Nachwuchs in sechs Semestern schnell durchs Studium und in den Beruf zu bringen.
Ein Leitartikel von Dr. Birger Hendriks (Bologna-Beauftragter der Kultusministerkonferenz).

Agrarrohstoffpreise: Sicherheitsnetze gegen Hunger

Die Agrarpreise, allen voran die Preise für Mais, sind in den letzten zehn Wochen drastisch angestiegen; fast schon regelmäßig wird in kurzem Abstand ein neues Allzeithoch erreicht. Die extremen Witterungsbedingungen in den USA zeichnen für den Aufwärtsschub verantwortlich. Die langfristigen Ursachen sind hingegen weniger einfach zu belegen. Um die Wirkungen auf - gerade ärmere - Verbraucher in Entwicklungsländern abzumildern, sind Sicherheitsnetze gegen Hunger und Einkommensverluste die geeigneten Mittel der Wahl.
Ein Kommentar von Prof. Dr. Bernhard Brümmer (Universität Göttingen).

Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland

Entgegen landläufigen Erwartungen hat der Konjunkturverlauf kurzfristig nur begrenzten Einfluss auf die Insolvenzen. Die zurückliegende schwere Rezession zeigte sich weit stärker in der Höhe der Insolvenzschäden als in der Zahl der Pleiten. Im laufenden Jahr scheinen wieder mehr große Unternehmen betroffen zu sein, so dass die Insolvenzschäden tendenziell steigen dürften. Die Grafik des Monats zeigt in diesem Beitrag die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen.
Ein Beitrag von Dr. Klaus-Heiner Röhl (Institut der Deutschen Wirtschaft Köln).

Das September-Heft des Wirtschaftsdienst im Netz

AUSBLICK AUF DIE NÄCHSTE AUSGABE

Zeitgespräch:
Dualität aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung überholt?

Lutz Bellmann, Hans-Dieter Gerner:
Betriebliche Bündnisse für Beschäftigung in der Krise 2008/2009 erfolgreich

Ökonomische Trends:
Remigration: Struktur der Rückwanderer

VERANSTALTUNGEN DES WIRTSCHAFTSDIENST

Buchvorstellung mit Paul Welfens: Die Zukunft des Euro

DIENSTAG, 09. OKTOBER 2012, 18.00 UHR | ZBW HAMBURG, Raum 519

Die Schuldenkrise ist zu einer Bedrohung für über 300 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Eurozone geworden. Die Proteste in den Krisenländern, in denen die Menschen unter einer wirtschaftlich prekären Situation leiden, schwellen an. In den Geberländern schwindet der Wille zur Hilfe. Eine Anti-Euro-Stimmung macht sich breit, und es steigt die Angst vor einem neuen Nationalismus. Wie konnte es so weit kommen?

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens ist Jean Monnet Professor für Europäische Wirtschaftsintegration und Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik an der Bergischen Universität in Wuppertal. Er ist Präsident des Europäischen Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

Weitere Details und Anmeldung

THEMEN AUS INTERECONOMICS

The European Redemption Pact: Implementation and Macroeconomic Effects

One possible solution to the sovereign debt crisis is the European Redemption Pact (ERP) proposed by the German Council of Economic Experts. The ERP provides sustainable financing conditions for participating sovereigns to facilitate bringing public debt ratios below 60% within the next 20 to 25 years. This paper describes ERP implementation and analyses the fiscal effects of participating in the ERP.

Das Juli-/August-Heft von Intereconomics im Netz

Neben dem Wirtschaftsdienst gibt die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft auch den Intereconomics - Review for European Economic Policy heraus. Die Zeitschrift befasst sich mit wirtschafts- und sozialpolitischen Themen in Europa.

Herausgeber der Zeitschrift

ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Die Leibniz-Einrichtung ZBW ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.

Verlag

Der Wirtschaftsdienst erscheint im Springer-Verlag Berlin Heidelberg.
Nutzen Sie SpringerAlerts für kostenlose Inhaltsverzeichnisse des Wirtschaftsdienst per E-Mail:
http://www.springer.com/economics/policy/journal/10273

Newsletter weiterempfehlen

Gefällt Ihnen der Wirtschaftsdienst-Newsletter? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie uns weiterempfehlen! Bitte geben Sie dazu einfach den folgenden Anmelde-Link weiter:
http://www.wirtschaftsdienst.eu/newsletter.php

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte an redaktion@zbw.eu

Name und Anschrift der Redaktion

Redaktion Wirtschaftsdienst/Intereconomics
ZBW/Standort Hamburg
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Telefon: +49-40-42834-306/307
Fax: +49-40-42834-262
redaktion@zbw.eu

Redaktionsverantwortliche

Kristin Biesenbender
Telefon: +49-40-42834-302
k.biesenbender@zbw.eu

Cora Wacker-Theodorakopoulos
Telefon: +49-40-42834-304
c.wacker@zbw.eu

Sie möchten den Newsletter abbestellen?

Rufen Sie die folgende Webseite auf, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf "abbestellen":
http://www.wirtschaftsdienst.eu/newsletter.php