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WIRTSCHAFTSDIENST – ZEITSCHRIFT FÜR WIRTSCHAFTSPOLITIK
Newsletter – Konferenzheft 2020:
Digitale Potenziale nutzen und gestalten

Bild zur Konferenz Digitale Potenziale nutzen und gestalten

Das Heft zur Konferenz "Digitale Potenziale nutzen und gestalten" von Wirtschaftsdienst/ZBW und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit Beiträgen von Thomas Franke, Michael Hüther, Justus Haucap, Ina Schieferdecker, Enzo Weber, Melanie Arntz, Paul Schoukens und Philipp Steinberg ist jetzt online. Auf unserer Konferenzseite finden Sie neben Fotos der Veranstaltung auch die Audio-Mitschnitte der Vorträge sowie die Präsentationsfolien.

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Beiträge des Konferenzhefts:
Digitale Potenziale nutzen und gestalten

Überblick: Digitale Potenziale nutzen und gestalten

Kristin Biesenbender, Christian Breuer und Cora Wacker-Theodorakopoulos aus der Redaktion des Wirtschaftsdienst geben in ihrer Einleitung einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der Konferenz und die Themenschwerpunkte der Beiträge.

Technology for the People? Humanity as a Compass for the Digital Transformation

Thomas Franke und Mourad Zoubir von der Universität zu Lübeck stellen in ihrem Beitrag der Möglichkeit eines innovationsgetriebenen digitalen Wandels einen humanzentrierten Ansatz gegenüber, d. h. technologische Innovationen sollen aus der Gesellschaft heraus gesteuert und gestaltet werden.

Potenziale und Umsetzung der Digitalisierung auf Unternehmensebene

Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft befasst sich mit der Umsetzung der Digitalisierung auf Unternehmensebene und konstatiert, dass diese längst praktischer Bestandteil strategischer Planungen und Handlungen ist. Grundsätzlich wird es dadurch in zunehmendem Maße zu einer Veränderung der Kompetenzanforderungen kommen.

Plattformökonomie: neue Wettbewerbsregeln – Renaissance der Missbrauchsaufsicht

Justus Haucap vom Düsseldorf Institute for Competition Economics stellt in seinem Beitrag die Marktposition der Digitalunternehmen heraus, die besondere Wettbewerbsvorteile durch ihr Agieren mit Plattformen, Netzwerken und Daten realisieren können. Die sich ausweitende Marktmacht großer Plattformen, allen voran Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft, macht eine Neujustierung des Kartellrechts erforderlich.

Digitale Innovationen und Technologiesouveränität

Ina Schieferdecker und Christoph March vom Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen den Zusammenhang von digitalen Innovationen und Technologiesouveränität in den Mittelpunkt ihres Beitrags. Technologiesouveränität ist eine zentrale Voraussetzung, um die digitale Transformation im Dialog mit der Gesellschaft und im Einklang mit ihren Werten zu gestalten.

Digitale Soziale Sicherung: Potenzial für die Plattformarbeit

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt stehen im Fokus des Beitrags von Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Er widmet sich dem Potenzial der „Digitalen Sozialen Sicherung“ für die Plattformarbeit. Denn gerade dort treten häufig prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf, wobei insbesondere die soziale Absicherung gravierende Lücken aufweist.

Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit

Melanie Arntz, Terry Gregory und Ulrich Zierahn vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung analysieren die Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit in ihrem Beitrag aus makroökonomischer Perspektive. Infolge der digitalen Transformation lassen sich bestimmte Tätigkeiten durch Maschinen und Algorithmen automatisieren. Empirische Studien zeigen jedoch, dass die technologischen Potenziale zur Automatisierung von Jobs vielfach deutlich überschätzt werden.

New Work Forms: How to Integrate Them in Our Social Insurances

Saskia Montebovi und Alberto Barrio Fernandez von der Tilburg Universität sowie Paul Schoukens von der KU Leuven fragen in ihrem Beitrag, wie sich Sozialversicherungen in neue Arbeitsformen wie Plattformarbeit integrieren lassen. Aus einer Zunahme der Gruppe atypisch Beschäftigter folgt, dass deren soziale Absicherung dringend gewährleistet werden muss.

Wirtschaftspolitische Herausforderungen der Digitalisierung

Philipp Steinberg und Gero Roser vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fokussieren ihren Beitrag auf die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Digitalisierung. Die regulatorischen Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, um Innovationen in neuen Technologien und Anwendungsfeldern zu ermöglichen.

 

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Der Wirtschaftsdienst erscheint seit Januar 2020 im goldenen Open Access beim Springer-Verlag. Das heißt, alle Aufsätze sind sofort bei Erscheinen des jeweiligen Heftes online frei zugänglich: auf der Website des Wirtschaftsdienst und auf SpringerLink.

Für Autorinnen und Autoren des Wirtschaftsdienst entstehen keine Kosten. Die Open-Access-Förderung wird von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die den Wirtschaftsdienst herausgibt, übernommen.

Das gedruckte Heft gibt es für interessierte Leserinnen und Leser weiterhin im Abonnement zum Selbstkostenpreis von 71 Euro im Jahr (12 Ausgaben und 1 Konferenzheft). Zur Bezugsinfo

 

Herausgeber der Zeitschrift

ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
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Telefon: +49 40 42834-302
k.biesenbender@zbw.eu

Cora Wacker-Theodorakopoulos
Telefon: +49 40 42834-304
c.wacker@zbw.eu

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