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Die Europäische Union in der Corona-Krise

17.06.2020

Die Corona-Krise hat alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union getroffen – allerdings einige früher und härter als andere. Nun soll ein immens großer Rettungsschirm aufgespannt werden, über dessen Finanzierung, Konditionen und mögliche Auflagen die EU-Mitglieder noch streiten. Auch die Ebenen, auf der die Maßnahmen organisiert werden sollen, sind noch nicht ausbalanciert.

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Corona-Update

15.05.2020

Die Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst ist aus aktuellem Anlass mit zahlreichen Artikeln zur Corona-Krise erschienen, von denen wir viele bereits online first veröffentlicht haben.

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Corona-Krise

20.04.2020

Die April-Ausgabe des Wirtschaftsdienst ist aus aktuellem Anlass mit zahlreichen Artikeln zur Corona-Krise erschienen, von denen wir viele bereits online first veröffentlicht haben.

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Coronavirus hält Weltkonjunktur in Atem

13.03.2020

Auf die Konjunktur wirken sich Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie oder Verhaltensänderungen der Konsumenten stärker aus, als Effekte, die durch ein reduziertes Arbeitsangebot durch Krankheit entstehen. So schreiben Klaus-Jürgen Gern und Philipp Hauber vom Institut für Weltwirtschaft im aktuellen Wirtschaftsdienst: "Dass die wirtschaftlichen Konsequenzen der Epidemie dieses Mal erheblich größer sind, liegt allerdings weniger an der größeren Zahl der Infektionen und Todesfälle. Wichtiger ist, dass die Behörden in China wesentlich drastischer reagierten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen." Infolge der globalen Ausbreitung der Epidemie werden weltweit vorbeugende Maßnahmen ergriffen, die die wirtschaftliche Aktivität weiter bremsen. Dies betreffe insbesondere den Dienstleistungssektor und die Tourismusbranche.

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Wachsende Ungleichheit lässt Ökonomen kalt

17.02.2020

Christoph Butterwegge von der Universität zu Köln beschreibt die wachsende Ungleichheit als das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, wenn nicht der gesamten Menschheit. "Für Jahrhunderte wurde die sozioökonomische Ungleichheit als naturgegeben oder gottgewollt hingenommen und selten hinterfragt", schreibt Butterwegge.

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Niedrigzinsen – Ursachen und Wirkungen

20.01.2020

Die Niedrigzinspolitik der EZB wird von vielen Seiten kritisiert: Kleinsparer und Banken würden leiden, Unternehmen könnten verfehlte Geschäftsmodelle langfristig aufrechterhalten (Zombifizierung), durch Ausweichreaktionen entstünden Blasen auf Immobilienmärkten und an der Börse. In der Europäischen Union werden häufig der Stabilitätspakt und die damit gebremste Kapitalnachfrage der Staaten für die Niedrigzinsen verantwortlich gemacht. Vieles spricht aber dafür, dass das Phänomen global ist. Clemens Fuest, Timo Wollmershäuser, Marcel Fratzscher, Alexander Kriwoluzky, Gerhard Illing, Ulrike Neyer und Carl-Christian von Weizsäcker analysieren die Ursachen und Wirkungen der Niedrigzinsen im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst.

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Klimapolitik: Wind, Wohnen, Verkehr

13.12.2019

Die negativen Folgen des Klimawandels sind wissenschaftlich erwiesen. Der weitere Ausstoß von klimaschädlichen Gasen muss dringend stärker unterbunden werden. Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist aber zu wenig ambitioniert, um tatsächlich das von der Klimakonferenz in Paris avisierte Ziel, die Klimaerwärmung auf 1,5º C zu begrenzen, erreichen zu können. Die Autorinnen und Autoren untersuchen in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst für die Bereiche Windkraft, Wohngebäude, Luft- und Straßenverkehr, welche Maßnahmen erforderlich sind und wie die gesetzten Ziele effizienter erreicht werden können.

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Antizyklischer Kapitalpuffer aktiviert – zu spät, zu wenig und dennoch richtig

13.11.2019

In Deutschland wurde im Mai 2019 erstmals der antizyklische Eigenkapitalpuffer für Banken aktiviert. Dieses makroprudenzielle Instrument der Bankenaufsicht kann EU-weit eingesetzt werden und damit die Mindestanforderungen steigern. Die Eigenkapitalanforderungen wurden allerdings nur um den Mindestschritt von 0,25 Prozentpunkten erhöht. "Da die allermeisten Kreditinstitute mit ihrem Kapital deutlich über den Mindestanforderungen liegen, ist davon auszugehen, dass sie gar nicht oder nur marginal reagieren müssen", erläutern Horst Gischer, Bernhard Herz und Lukas Menkhoff in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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Rettung für das europäische Zertifikatesystem

17.10.2019

Die Europäische Kommission hat sich das Ziel, eines klimaneutralen Europas bis 2050, gesetzt. Dies zu erreichen, bedarf einer effizienten Umsetzung. Ein Ansatzpunkt ist das europäische Zertifikatesystem (EU-ETS). "Ausgeschlossen ist jedoch, dass mit diesem Ansatz das umweltpolitische Ziel der CO2-Neutralität 2050 erreicht und gehalten werden kann", betont Frank P. Maier-Rigaud in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst. Das bestehende System verfüge mit der Carbon-Leakage-Liste über viele Ausnahmen für große Industrieunternehmen. Zudem sei der Handel mit den Emissionsrechten ein unnötig komplexes System, das mit einer Ausdehnung auf den Transportsektor und die privaten Haushalte an seine Grenzen stoße.

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Wohnen in der Stadt: Wege zur Lösung eines Knappheitsproblems

12.09.2019

Die Lage am Wohnungsmarkt in Großstädten spitzt sich zu, sodass zunehmend Maßnahmen gefordert sind, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszuweiten. Ralph Henger, Claus Michelsen, Carsten Kühl, Carolin Wandzik und Lukas Tockner analysieren die Lage und diskutieren Wege zur Lösung des Knappheitsproblems im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst.

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Garantiesicherung – zweifelhafte Vision zur Überwindung von Hartz IV

14.08.2019

Hartz IV könnte einem Vorschlag der Grünen zufolge durch ein garantiertes Einkommen ersetzt werden. Diese sogenannte Garantiesicherung soll dabei höher als das derzeitige Arbeitslosengeld II ausfallen, nach Einkommen, Vermögen und Bedarf gewährt werden, wäre ansonsten aber bedingungslos und nicht sanktionierbar. Georg Cremer (ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes) analysiert diesen Vorschlag in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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Hybride Erwerbsformen: Geschlechter- und branchenspezifische Unterschiede

16.07.2019

Immer häufiger treten auf dem Arbeitsmarkt hybride Erwerbsformen auf, d. h. Arbeitnehmer sind gleichzeitig abhängig beschäftigt und selbstständig. Gründe für die Hybridisierung können auf den Wunsch nach zeitlicher Flexibilität oder auf die Perspektive am Arbeitsmarkt zurückgeführt werden. Im Jahr 2015 gab es in Deutschland knapp 850 000 Hybrid-Erwerbstätige. Dies entspricht einem Anteil von 2,1 % der arbeitenden Bevölkerung, erläutert Julia Gruber vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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Nach der Europawahl 2019: mehr Europa oder weniger?

19.06.2019

Bemerkenswert bei der Wahl zum Europäischen Parlament Ende Mai 2019 waren insbesondere eine gestiegene Wahlbeteiligung, die Verluste der großen Volksparteien sowie das Ausbleiben des befürchteten Rechtsrucks durch europaskeptische und populistische Parteien. Gabriel Felbermayr, Nicolai von Ondarza, Daniel Gros, Andrew Watt und Mario Pianta analysieren im Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst die Wahlergebnisse und geben einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen für die EU.

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Tempolimits und Grenzwerte: für eine evidenzbasierte verkehrspolitische Debatte

15.05.2019

In der Diskussion um städtische Luftverschmutzung und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen besteht ein Mangel an evidenzbasierten Argumenten, was die Debatte immer wieder blockiert. Wolfgang Habla, Vera Huwe und Martin Kesternich vom ZEW in Mannheim betonen in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst, dass bei der Beurteilung von Grenzwerten bzw. angedachten Maßnahmen wie Tempolimits kausale Wirkungszusammenhänge differenziert betrachtet und kommuniziert werden sollten.

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