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Die aktuellen Reformvorschläge der EU-Kommission

10.01.2018

Ende 2017 hat die EU-Kommission umfangreiche Vorschläge für die Weiterentwicklung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) vorgelegt. Ihnen zufolge sollen zukünftig der Posten eines Europäischen Finanzministers, mehrere Euro-Budgetlinien im EU-Haushalt und ein Europäischer Währungsfonds (EWF) geschaffen werden. Michael Hüther und Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln werfen in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst einen kritischen Blick auf die Reformvorschläge.

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Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss

14.12.2017

"Leistungsbilanzungleichgewichte sind längst kein rein deutsches, sondern vielmehr ein globales Phänomen", stellen Bastian Alm und Sebastian Weins (derzeit Gastwissenschaftler an der University of California, Berkeley) im aktuellen Wirtschaftsdienst fest. Daher fordern sie mit Blick auf die WTO-Ministerkonferenz in Buenos Aires, dass die WTO globalen Leistungsbilanzungleichgewichten mehr Beachtung schenken und entsprechende Politikmaßnahmen vorantreiben sollte.

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Besteuerung der Gewinne von Google und Co.

14.11.2017

Im September 2017 hat sich erneut eine Debatte darüber entfacht, dass profitable Unternehmen der digitalen Wirtschaft wie Google, Facebook und Amazon in der Europäischen Union Geschäfte betreiben, aber kaum Steuern entrichten. Die Finanzminister Frankreichs, Italiens, Spaniens und Deutschlands haben nun eine Ausgleichsteuer auf Internetunternehmen vorgeschlagen. Ansatzpunkt für die Besteuerung soll der Umsatz des Unternehmens im jeweiligen Staat sein. Johannes Becker und Joachim Englisch von der Universität Münster analysieren diesen Vorschlag in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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Digitalisierung im Gesundheitswesen

13.10.2017

Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den am wenigsten digitalisierten Branchen in Deutschland, aber auch hier nimmt die Digitalisierung an Fahrt auf. Die Autorinnen und Autoren des aktuellen Zeitgesprächs im Wirtschaftsdienst sehen Chancen vor allem in einer besseren Vernetzung im Gesundheitssystem, aber auch darin, in unterversorgten Bereichen Routinebehandlungen elektronisch zu unterstützen. Die größten Probleme liegen beim Schutz der Patientendaten.

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Der deutsche Sportwettenmarkt: neue Ordnung, neues Glück?

14.09.2017

Der deutsche Sportwettenmarkt zeichnet sich durch eine relativ strenge Regulierung aus, die in der Praxis nicht unbedingt so gehandhabt wird, erläutern Luca Rebeggiani und Markus Breuer in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst. "Faktisch liegt ein Versagen der bisherigen staatlichen Regulierung vor, die sich durch fragwürdige Marktzugangsbeschränkungen für private Anbieter bei gleichzeitiger Koexistenz legaler, 'halblegaler' und illegaler Anbieter zusammenfassen lässt." Der graue und schwarze Markt für Sportwetten nehmen 2015 mit 55% bzw. 41% einen überraschend großen Anteil ein. Da auf diesem Markt der Jugend- und Spielerschutz fehlt, resultieren daraus beträchtliche soziale Kosten.

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