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Ethik und Institutionen der wissenschaftlichen Politikberatung

Pressemitteilung

15.07.2022

Kanzler Scholz reist auf den Balkan (Bildtitel)

Die deutsche Politikberatung ist eingebettet in einen institutionellen Rahmen, der aus Universitäten, Forschungsinstituten, Sachverständigen und Beiräten besteht. Hin und wieder ist Kritik an der deutschen Beratungslandschaft zu vernehmen, beispielsweise, dass die wirtschaftswissenschaftliche Politikberatung in Deutschland zu wenig am Stand der Forschung orientiert sei oder Partikularinteressen (z. B. von Arbeitgeber:innen bzw. Arbeitnehmer:innen) zu viel Gehör fänden. Zudem haben die Fortschritte in der empirischen Ökonomik, die Forderung nach „evidenzbasierter Politikberatung“ verstärkt. Welche Anreize haben Wissenschaftler:innen, sich am politischen Diskurs zu beteiligen und mit welchem wissenschaftlichen Ethos sollten sie dies tun? Es stellt sich die praktische Frage, wie die Politikberatung in Deutschland verändert werden kann, um den verschiedenen Stimmen aus der Wissenschaft insgesamt mehr Gehör zu verschaffen und einen offenen Dialog zwischen Forscher:innen und Politik zu fördern. Welche Reformen im Wissenschaftssystem und in den die Politik beratenden Gremien sind sinnvoll, um die Politik zu beraten?

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