Ein Service der

Forderungen nach flexibler Arbeitszeit

Pressemitteilung

14.02.2018

Das Ergebnis der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sieht weitere Flexibilisierungen der Arbeitszeit vor. Die Arbeitgeberseite kann für sich verbuchen, mehr Beschäftigte mit 40-Stunden-Verträgen einstellen zu können, und die Arbeitnehmerseite hat erreicht, dass die Beschäftigten ihre Arbeitszeit für maximal 24 Monate auf bis zu 28 Wochenstunden reduzieren dürfen. Olaf Hübler erläutert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst, inwiefern eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten in den letzten Jahren bereits stattgefunden hat und weitere Schritte in diese Richtung daher nicht dringend geboten gewesen wären.

Anhand von Arbeitsmarktdaten zeigt Hübler unter anderem, wie es mit der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen steht, wie stark welche flexiblen Arbeitszeitmodelle verbreitet sind und welche Bedürfnisse Arbeitnehmer bezüglich ihrer Arbeitszeit haben. "Seit Beginn der Jahrtausendwende hat der Umfang an flexibler Arbeitszeit zwar nicht generell zugenommen, aber das Spektrum an Maßnahmen zur Flexibilisierung wurde ausgeweitet", stellt Hübler fest. Eine sinnvolle Alternative zu verlängerten respektive verkürzten Arbeitszeiten wäre eine Weiterentwicklung der Regelungen zu Arbeitszeitkonten und zur Heimarbeit gewesen. "Bieten sie doch sowohl den Arbeitnehmern als auch den Arbeitgebern eine gute Möglichkeit der Anpassung an die eigenen Bedürfnisse", betont der Autor.

Zum Artikel