Ein Service der

Inflation nach Corona: Sind die Sorgen berechtigt?

Pressemitteilung

17.09.2021

Im August 2021 wird die deutsche Inflationsrate voraussichtlich auf 3,9 % steigen. Ein Teil davon dürfte einmaligen oder vorübergehenden Effekten geschuldet sein. Hierzu zählen in Deutschland vor allem die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung, die Ausweitung der CO2-Bepreisung sowie Preisanstiege durch die Knappheit von Rohstoffen und Vorprodukten. Dennoch mag es strukturelle Gründe für eine steigende Inflation geben. So werden zum Teil die lockere Geldpolitik und das neue Inflationsziel der EZB für höhere Inflationsrisiken verantwortlich gemacht. Außerdem führt die expansive Fiskalpolitik der neuen US-Administration zu höheren Preissteigerungsraten in den USA. Ob die Möglichkeit einer Lohn-Preis-Spirale besteht und ob die Inflationsmessung verbesserungsfähig ist, wird ebenfalls im Rahmen dieses Zeitgesprächs diskutiert.

Inflationsangst in Deutschland – Vorsicht vor zu engem Blick auf Konjunktur und Geldmenge
von Johannes Mayr

Zielkonforme Preisentwicklung im Euroraum: Implikationen für die deutsche Wirtschaftspolitik
von Peter Bofinger

Inflation 2021: kein geldpolitischer Handlungsbedarf
von Silke Tober

Auch die Konsumentenpreisinflation dürfte auf längere Zeit steigen
von Gunther Schnabl und Tim Florian Sepp

Ist das neue Inflationsziel der EZB noch zeitgemäß?
von Friedrich L. Sell