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Konjunkturpolitik – post COVID-19

Pressemitteilung

15.07.2020

Die Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft in die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt. Aufgrund der weltweiten Verbreitung sind Lieferketten gestört und der internationale Handel erheblich beeinträchtigt, was die exportabhängige deutsche Wirtschaft besonders stark trifft. Die Bundesregierung hat ein Programm zur Stützung der Wirtschaft aufgelegt. Gabriel Felbermayr, Stefan Kooths, Marcel Fratzscher, Claus Michelsen, Lars P. Feld, Wolf Heinrich Reuter, Volker Wieland, Sebastian Gechert, Christoph Paetz, Achim Truger und Tom Krebs diskutieren im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst die Vor- und Nachteile des Konjunkturpakets.

Die Autoren begrüßen im Wesentlichen die schnellen Entscheidungen der Bundesregierung zur Stützung der Konjunkturpolitik. Bei den mittel- und langfristigen Effekten gehen die Meinungen allerdings auseinander. Es wird befürchtet, dass die Maßnahmen nicht effizient genug eingesetzt werden, aber auch dass digitale Technologien und klimapolitische Aspekte zu wenig berücksichtigt werden. Außerdem wird betont, dass das Humankapital gestärkt werden muss, um einer sinkenden Produktivität entgegenzuwirken.

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