Ein Service der

Strukturwandel durch die Corona-Krise: Digitalisierung, Homeoffice und Online-Handel

Pressemitteilung

22.09.2020

Die Corona-Krise hat einen Strukturwandel initiiert. Arbeiten im Homeoffice ist in vielen Branchen zum Standard avanciert, der Online-Handel hat einen starken Aufschwung zu verzeichnen und die Forderung nach einem zügigen Voranschreiten der Digitalisierung ganzer Wirtschaftsbereiche wird immer drängender. Was dies für die einzelnen Wirtschaftsbereiche bedeutet, welche infrastrukturellen Voraussetzungen erforderlich sind und wie die Arbeitsorganisation flexibilisiert werden müsste, darüber diskutieren Irene Bertschek, Niklas Garnadt, Stefan Genth, Johannes Gernandt, Monika Schnitzer, Thomas Steinwachs, Steffen Viete, Ralph Wiechers und Ole Wintermann im aktuellen Zeitgespräch.

Der Online-Handel hat hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Auch andere Wirtschaftsbereiche, die stärker die Digitalisierung nutzen können und diese Potenziale auch ausschöpfen, profitierten. Allerdings sind deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung nicht Weltspitze. Es ist daher notwendig, die Voraussetzungen für eine flächendeckende digitale betriebliche Transformation zu schaffen – auch indem der Breitbandzugang verbessert wird. Davon hängt ab, ob eine Verlagerung von Arbeitsplätzen aus den Ballungsgebieten heraus in die Fläche gelingen kann. Im Maschinenbau hat die Corona-Krise Schwächen des globalen Wertschöpfungssystems offengelegt und gezeigt, dass die Konzentration auf einzelne Zulieferer in den Lieferketten zu Problemen führt.

Zum Artikel