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Verteilungspolitische Herausforderungen der Corona-Krise

Pressemitteilung

21.01.2021

Die Corona-Krise hat sich insbesondere auch auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Der Lockdown hat zu Arbeitsplatzverlusten geführt – allen voran in der Hotel-, Gastronomie- und Tourismusbranche. Ebenso sind bestimmte Branchen von Kurzarbeit betroffen. Das hat Folgen für die Einkommenssituation der betroffenen Haushalte. Es lässt sich zeigen, dass Haushalte mit bereits vor der Krise niedrigeren Einkommen in der Krise stärkere Einkommensverluste erleiden. Allerdings entfaltet das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung mit Hilfsmaßnahmen durchaus seine Wirkung, um Arbeitsplätze zu stabilisieren und soziale Härten abzufedern. Davon profitieren Männer jedoch vergleichsweise stärker als Frauen. Dies und viele weitere Aspekte diskutieren die Autorinnen und Autoren des aktuellen Zeitgesprächs in den folgenden Beiträgen:

Das neuartige Virus trifft auf die alten Verteilungsmechanismen: Warum die COVID-19-Pandemie zu mehr sozialer Ungleichheit führt
von Christoph Butterwegge

Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise – Sind Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen besonders betroffen?
von Tanja Buch, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth und Georg Sieglen

Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie: Staatliche Sicherungssysteme und Hilfsmaßnahmen stabilisieren soziales Gefüge
von Martin Beznoska, Judith Niehues und Maximilian Stockhausen

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung und seine Auswirkungen auf Frauen und Männer
von Claudia Wiesner