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Veranstaltung: Buchvorstellung mit Johannes Becker:
Der Odysseus-Komplex – Ein pragmatischer Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

07.03.2017, 18:00 - 19:30 Uhr

ZBW, Raum 519
Neuer Jungfernstieg 21
Hamburg

Eintritt: frei

Zum Buch

Cover des Buches "Der Odysseus Komplex" von Johannes Becker und Clemens Fuest

Was hat der Euro mit griechischer Mythologie zu tun? Ganz einfach: Wie Odysseus dem Klang der Sirenen, so haben die EU-Mitgliedstaaten der Verführungskraft neuer Schulden zu widerstehen. Im Rahmen der aktuellen Politik werden sie jedoch immer wieder schwach. Clemens Fuest, neuer Chef des ifo Instituts, und der Ökonom Johannes Becker fesseln die Eurozone an den Mast. Sie schlagen einen Weg vor, der die demokratische Kontrolle der Staaten stärkt, diese bindend verpflichtet und die Währungsunion damit weniger krisenanfällig macht. Ihr Reformprogramm besteht aus 5 Punkten: Bankenregulierung, Schuldenkontrolle, Reform des Europäischen Rettungsmechanismus ESM und der Europäischen Zentralbank und, last but not least, Stärkung der nationalen Wirtschaftspolitik. Ein kluger Plan, der eine Brücke über die ideologischen Lager spannt. Und ein wichtiges Buch. Denn trotz Flüchtlingskrise und Terrorangst: Unsere größte Sorge sollte nach wie vor der wirtschaftspolitischen Struktur Europas gelten.

Das Buch „Der Odysseus Komplex“ ist im Februar 2017 bei dem Hanser Verlag in München erschienen. Weitere Literatur von Johannes Becker und Clemens Fuest finden Sie bei EconBiz, dem Fachportal der ZBW für die Suche nach Wirtschaftsliteratur.

Zu den Autoren

Foto von Johannes Becker

© Johannes Becker

Johannes Becker, geboren 1977 in Münster, ist Direktor am Institut für Finanzwissenschaft der Universität Münster. Zuvor war er Research Fellow an der Universität Oxford und am Max-Planck-Institut in München. Das Handelsblatt zählt ihn zu den forschungsstärksten Volkswirten unter 40 Jahren im deutschsprachigen Raum.

 

 

Foto von Clemens Fuest

© ifo Institut

Clemens Fuest, geboren 1968 in Münster, ist seit April 2016 Chef des ifo Instituts in München. Er war von 2007 bis 2010 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen und von 2013 bis 2016 Präsident des renommierten Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Im F.A.Z.-Ranking der wichtigsten deutschen Ökonomen liegt Fuest aktuell auf Platz 3.