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Russland

Was bringen Sanktionen?

Die Kritiker der aktuellen Sanktionen gegen Russland argumentieren nicht selten, es sei besser, miteinander zu reden als Sanktionen zu verhängen. Hier findet sich der fundamentale Denkfehler. Sanktionen als Akt politischer Kommunikation haben gerade den Vorteil, dass sie es erlauben, gleichzeitig verbal miteinander zu kommunizieren. Auch in dieser Hinsicht würde die Diskussion um den Sinn oder Unsinn von Sanktionen erheblich davon profitieren, wenn Sanktionen als eine Form politischer Kommunikation verstanden würden, deren Wirkungen weniger an den offiziell deklarierten kurzfristigen Zielen, als vielmehr an ihren mittel- bis längerfristigen Effekten zu messen sind, erläutert Joachim Zweynert vom Wittener Institut für institutionellen Wandel im Leitartikel.

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Grafik des Monats

Reale Sparzinsen in Deutschland

 

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Wirtschaftsdienst 10/2014

Zeitgespräch: Einkommens- und Vermögensverteilung – zu ungleich?

Hubert Schulte: Bundeshilfen für Berlin – Ein Patentrezept für den Finanzausgleich ab 2020?

Ökonomische Trends: Der veränderliche Zusammenhang von BIP und Beschäftigung (Sabine Klinger)

Fracking

Erst für die Zukunft

Deutschland hat nicht unerhebliche Mengen an unkonventionellen Erdgasreserven, die in tiefen Lagen in Schiefergestein gebunden sind. Die Debatte darüber, ob diese durch moderne Bohr- und Fördertechniken (Fracking) gehoben werden sollten, spitzt sich derzeit zu. Kai A. Konrad und Ronnie Schöb schätzen weder die Gefahren von Fracking ab noch das positive Potenzial, vielmehr analysieren sie die zeitliche Dimension einer möglichen Nutzung der Fracking-Technologie und sprechen sich dafür aus, mit der Extraktion abzuwarten.

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Wirtschaft. Weiter. Denken.

Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik 2014

Die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung schreibt zum ersten Mal den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik in Höhe von 10 000 Euro aus. Bis zum 31.10.2014 können Nominierungen für Beiträge, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams stehen und wichtige Debattenbeiträge zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen sind, eingereicht werden. Autorinnen und Autoren können sich nicht selbst mit Beiträgen bewerben, sondern ihre Beiträge müssen nominiert werden. Das Nominierungsformular und weitere Informationen finden sich hier.



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