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Leitartikel

Makroökonomische Überwachung

Nun ist es auch offiziell: Deutschland hat ein makroökonomisches Ungleichgewicht. Der anhaltend hohe Überschuss in der Leistungsbilanz gefährde das Funktionieren der Eurozone, vor allem angesichts der Größe der deutschen Volkswirtschaft. Das ist das Ergebnis der sogenannten eingehenden Überprüfung der EU-Kommission im Rahmen der EU-Verordnung zur Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte, erläutert Willi Koll in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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Länderfinanzausgleich

Reformoptionen politökonomisch betrachtet

Bayern und Hessen haben im März 2013 eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz über den Länderfinanzausgleich eingereicht. Reformvorhaben müssen aber auch politische Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat erreichen, betont Michael Broer. Allein aus politökonomischer Perspektive erscheint eine Reform der in der Verfassungsklage thematisierten Regelungen nicht möglich.

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Dossier

Einführung des Mindestlohnes

Die Regierungskoalition hat sich auf die Einführung flächendeckender Mindestlöhne geeinigt. Am 19.3.2014 legte Arbeitsministerin Andrea Nahles nun einen ersten Gesetzentwurf vor, der im Netz und in den Medien, aber auch in der Wissenschaft kontrovers diskutiert wird. Zu dieser Kontroverse hat der Wirtschaftsdienst in den letzten Jahren unterschiedliche Beiträge veröffentlicht.

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Vorschau

Wirtschaftsdienst 5/2014

Zeitgespräch: Zehn Jahre EU-Osterweiterung

Sven Schreiber, Hubert Beyerle: Europas künftige Rentenkluft

Ökonomische Trends: Bildungsfinanzbericht (Heinz-Werner Hetmeier)

Grafik des Monats

Erwartete Revisionseffekte auf das BIP

Quelle: EU Commission: Questions and Answers: European System of Accounts 2010, Memo, Nr. 10/2014, Brüssel 2014.

Dieter Brümmerhoff und Michael Grömling zeigen in ihrem Beitrag "Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2014" die Effekte in den einzelnen Ländern.

Konjunkturschlaglicht

Deflation: reale Gefahr oder Gespenst?

Die Inflationsrate im Euroraum liegt bei 0,5%. Damit ist die Zielmarke der EZB von 2% weit verfehlt. Noch gravierender ist, dass die Inflationsrate im Trend rückläufig ist. In Griechenland (-0,9%), Zypern (-1,3%) und Portugal (-0,1%) sind die Preise - wenn auch weniger stark als in den Monaten zuvor - zuletzt weiter gesunken. Die EZB hält sich die Tür für weitere Maßnahmen wie eine erneute Zinssenkung oder einen negativen Einlagezins offen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob eine Deflation eine reale Gefahr oder nur ein Gespenst ist.

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94. Jahrgang · 2014 · Heft 4

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