

90. Jahrgang · Heft 8 · August 2010
Mit Beiträgen von Bernd Hayo, Ulrike Neyer, Hansjörg Herr
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von Stephan Paul
Ängste vor dem „Tag der Wahrheit“ kennzeichneten weite Teile der Bankenszene vor dem 23. Juli, an dem die Ergebnisse der Stresstests für die 91 größten Banken der EU veröffentlicht wurden. Und noch bevor die Resultate auf dem Tisch lagen, wurden sowohl Banken als auch ihre Aufseher nicht müde, auf die „begrenzte Aussagekraft“ der Tests hinzuweisen. Wie ausgewechselt schienen die Beteiligten nach der Veröffentlichung der Ergebnisse. mehr (PDF, 69 kB)
von Bernd Hayo, Ulrike Neyer, Hansjörg Herr
Im Zuge der Griechenlandkrise hat die EZB zu unkonventionellen Maßnahmen gegriffen: Sie akzeptiert Wertpapiere mit geringem Qualitätsniveau als Sicherheiten und kauft Staatsanleihen. Dies lässt befürchten, dass die EZB Reputation verliert und Moral-Hazard-Probleme entstehen. Die Liquiditätssteuerung während der Krise war eine große Herausforderung für die Zentralbanken, die möglicherweise die Bedeutung der externen Kommunikation unterschätzen. Der liberalisierte Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte hat es ihnen allerdings schwerer gemacht hat, eine wirksame Geldpolitik zu betreiben. bestellen
von Klaus Schrader, Claus-Friedrich Laaser
Die Eurogruppe hat Griechenland mit dem Argument vor dem Staatsbankrott gerettet, diese Situation sei durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelöst und damit kurzfristig und vorübergehend. Die Autoren weisen demgegenüber nach, dass Griechenland schon seit langem über seine Verhältnisse lebt. Sie machen Vorschläge, wie das Land seine verlorene internationale Wettbewerbsfähigkeit wiedererlangen kann. mehr (PDF, 142 kB)