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Quantitative Lockerung

Preisstabilität oder Deflationshysterie?

Auch wenn die Krawalle der Blockupy-Anhänger bei der Einweihung des EZB-
Gebäudes durch nichts zu rechtfertigen sind, stellen sie doch ein Zeichen der zunehmenden Kritik an der Politik der EZB dar, die sich aus den verschiedensten Quellen speist. Während einige die EZB für vermeintlich ungerechte und unsoziale Folgen einer aus ihrer Sicht kontraproduktiven Austeritätspolitik in den Krisenländern verantwortlich machen, kritisieren andere die Politik der quantitativen Lockerung.

zum Leitartikel von Renate Ohr

Buchvorstellung mit Wolfgang Schultheiß am 5.5.

Die Krise in Griechenland

Die Krise in Griechenland ist viel mehr als eine bloße Schulden- und Wirtschaftskrise. Sie ist vor allem auch eine Krise des politischen Systems. Die Autoren des Sammelbandes, den Wolfgang Schultheiß mitherausgegeben hat, gehen kritisch auf staatliche Strukturen ein und stellen Ansätze zur Lösung der Krise dar. Die Buchvorstellung findet diesmal im Rahmen der Europawoche 2015 (2.-10.5.) statt. Am 5.5., dem Gründungstag des Europarates, stellt Wolfgang Schultheiß das Buch in der ZBW Hamburg vor.

zur Buchvorstellung

Grafik des Monats

Ausgaben je Bildungsteilnehmer

in US-Dollar in Kaufkraftparitäten

Quelle: Statistisches Bundesamt: Bildungsfinanzbericht 2014, Wiesbaden 2014; eigene Darstellung.

Zum Artikel von N. Buschle und A. Schmidt

Atomfonds

Bad Bank = Bad Deal

Es klingt verlockend: Die Kosten der Rückabwicklung der Atomindustrie und die Vorbereitung der Endlagerung von Atommüll sollen durch eine Stiftung, eine Art "Bad Bank", übernommen werden. Sie hat Gemeinwohlinteresse und soll die Abwicklung der Atomkraftwerke begleiten und steuern. Ähnlich wie die RAG-Stiftung für die Ewigkeitskosten des Steinkohlebergbaus in Deutschland aufkommt, soll dann eine solche Stiftung in Ruhe die Ruinen der Atom­industrie samt aller anfallenden Kosten verwalten.

zum Kommentar von Claudia Kemfert

Vorschau

Wirtschaftsdienst 5/2015

Zeitgespräch: Zukunft des Welthandels

Clemens Fuest et al.: Verteilungs- und Aufkommenswirkungen einer Integration des Solidaritätszuschlags in die Einkommensteuer

Ökonomische Trends: Gemeinschaftsdiagnose (Ferdinand Fichtner)

Deutscher Arbeitsmarkt

Gender Pay Gap

Männer und Frauen verdienen unterschiedlich viel. In Deutschland ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern besonders hoch. Die Berechnungen der Autoren zeigen: Je nach verwendeten Daten und Methoden verändern sich Umfang und Komponenten der Lohnlücke. Die Identifizierung von Diskriminierung bleibt indes schwierig. Um die Ursachen zu erforschen, sind zunächst die verwendeten Daten und Methoden bei der Berechnung der Lohnlücke zu betrachten. Die Autoren stellen ergänzend eigene Berechnungsergebnisse vor.

zum Artikel von C. Boll und J. S. Leppin

Leserkommentar

Existenzgründer aus Arbeitslosigkeit

... die Anzahl der Existenzgründer aus Arbeitslosigkeit immer weiter zurück. Es gehört also schon eine Menge dazu, etwas auf die Beine zu stellen. mehr

Wirtschaftsdienst-Sonderheft

Zukunftsfähigkeit des Rentensystems

Im November hatten Wirtschaftsdienst und RWI zur gemeinsamen Konferenz zur Zukunftsfähigkeit des Rentensystems nach Berlin eingeladen. Dazu ist jetzt ein Sonderheft des Wirtschaftsdienst erschienen, das wir Ihnen wie gewohnt frei zur Verfügung stellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

zum Wirtschaftsdienst-Sonderheft

95. Jahrgang · 2015 · Heft 4

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  1. Zuwanderung nach Deutschland – Problem und Chance für den Arbeitsmarkt

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    Oliver Landmann, Jens Boysen-Hogrefe, Nils Jannsen, Ferdinand Fichtner, Mechthild Schrooten, Michael Hüther

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    G.Götz, B. Pakula

  4. Wirkungen der Abgeltungsteuer auf die Kapitalallokation

    Christian A. Conrad

  5. Dauerkritik an der Europäischen Zentralbank

    Adalbert Winkler



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