Deutschland hat mittlerweile seit acht Jahren Überschüsse oder ausgeglichene öffentliche Haushalte zu verzeichnen. Entsprechend ist auch die Schuldenstandsquote so weit gesunken, dass das Maastricht-Kriterium wieder eingehalten wird. Diese durch einen langanhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung begünstigte Entwicklung führt zu Streit darüber, wie die Überschüsse verwendet werden sollen. Einerseits gibt es einen Konsens, dass dringend Investitionen für die Klima- und Verkehrswende sowie für mehr Bildung und Innovationen benötigt werden, andererseits sehen einige die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet, weil Unternehmen steuerlich überdurchschnittlich belastet seien. Die gute Haushaltslage könnte es aber auch erleichtern, eine grundlegende Reform des Steuer- und Abgabensystems durchzusetzen. Dabei sollte beachtet werden, dass Änderungen im Steuersystem ganz unterschiedliche Wirkungen auf die oberen oder die unteren Einkommensgruppen haben.

  • Steuersenkungen – Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Stefan Homburg, Leibniz Universität Hannover

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  • Strukturverschiebung im gesamten Abgabensystem erforderlich!

    Margit Schratzenstaller, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

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  • Acht Elemente einer grundlegenden Reform des Steuer- und Transfersystems

    Clemens Fuest, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
    Andreas Peichl, ifo Institut

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  • Zeit für Wachstumspolitik

    Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft

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  • Steuersenkungen: untere und mittlere Einkommen entlasten!

    Stefan Bach, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

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  • Wenig Spielraum für dauerhafte Nettoentlastungen

    Achim Truger, Universität Duisburg-Essen

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© Der/die Autor(en) 2020

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DOI: 10.1007/s10273-020-2593-7