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Zeitgespräch

Zukunft des deutschen Wirtschaftsmodells

30 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung – und unter dem Eindruck der akuten Corona-Krise – fand der siebte New Paradigm Workshop des Forum New Economy zur Zukunft des deutschen Modells vom 28. bis 30. September in Berlin statt. Renommierte deutsche und internationale Experten diskutierten die "Zukunft des deutschen Wirtschaftsmodells". Wie gut ist Deutschland noch auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet? In diesem Zeitgespräch sollen die auf dem Workshop präsentierten Studien vorgestellt werden, die mit Unterstützung des Forum New Economy erstellten wurden, unter anderem zur Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland, einer neuen Industriepolitik, der Relevanz fiskalpolitischer Regeln und den Tücken des deutschen Exportmodells. Ergänzt werden diese Beiträge durch eine Übersetzung des Konferenzbeitrags von Thomas Piketty.

Highlight der Woche

Die deutsche Ideologie und die Erneuerung Europas

Thomas Piketty wirft einen optimistischen und positiven Blick auf die Möglichkeit einer Erneuerung Europas. "Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, und ich halte diese Erneuerung auch für möglich." Er wendet sich gegen die pessimistische Sichtweise und schreibt: "In Wirklichkeit gibt es weder eine deutsche noch eine französische Ideologie."

Kommentar

Für die „Held*innen des Alltags“

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind immer etwas Besonderes. Anders als in der Privatwirtschaft gibt es keinen unmittelbaren Verteilungskonflikt zwischen Unternehmen und ihren Beschäftigten. Es geht vielmehr um die Verteilung von öffentlichen Ressourcen und die sind bekanntlich meistens knapp. Ein Kommentar von Thorsten Schulten.

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Konjunkturschlaglicht

Muster der Erwerbslosigkeit in der COVID-19-Krise

Die COVID-19-Pandemie und die damit verknüpften krisenpolitischen Interventionen haben einen einmaligen kombinierten Angebots- und Nachfrageschock auf den Weltmärkten ausgelöst. Demgegenüber fallen die Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt bislang eher moderat aus, schreibt André Wolf im Konjunkturschlaglicht.

Kommentar

Ein Fonds für alle Fälle

Der Bund und die Länder versuchen mit einem ganzen Bündel an stabilisierenden Maßnahmen die Corona-bedingten Folgen für die Wirtschaft abzumildern. Mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat die Bundesregierung ein weiteres Instrument mit einem Volumen von 600 Mrd. Euro aufgelegt. Ein Kommentar von Timm Bönke vom Wirtschaftsdienst.

Grafik des Monats

Immobilienvermögen nach Bundesländern

Die Grafik des Monats zeigt das durchschnittliche Immobilienvermögen nach Bundesländern, 2017. Angegeben ist das Nettoimmobilienvermögen der Haushalte in 1000 Euro zu Preisen von 2017. Die Grafik finden Sie im Zeitgespräch-Beitrag "Die Bedeutung von Mieteinkommen und Immobilien für die Ungleichheit in Deutschland" von Charlotte Bartels und Carsten Schröder.

Vorschau

Wirtschaftsdienst 11/2020

Zeitgespräch: Inflation nach der Corona-Krise?

Analysen und Berichte: Elektroautos und das Klima: Die große Verwirrung (Joachim Weimann)

Trump-Wirtschaftspolitik und Corona-Schock-Perspektiven für die USA (Paul J. J. Welfens, Alfred Grosser)