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Zeitgespräch

Die USA nach der Wahl

Nachdem Joe Biden die Präsidentschaftswahlen in den USA für sich entscheiden konnte, stellt sich die Frage, wie sich die transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union zukünftig entwickeln werden. Das Verhältnis zwischen der US-Administration unter Donald Trump und der EU war durch gegenseitiges Misstrauen geprägt, das sich in verbalen Attacken und konkret in Strafzöllen ausgewirkt hat. Nun schlägt Joe Biden versöhnlichere Töne an, weshalb die EU auf einen Neustart nicht nur der transatlantischen Handelsbeziehungen hoffen darf. Die Autorinnen und Autoren analysieren, wie sich die USA in den Jahren der Trump-Administration wirtschaftlich und gesellschaftlich entwickelt haben und geben einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen und Potenziale der transatlantischen Beziehungen.

Grafik des Monats

Testperformance in Mathe und Naturwissenschaften

in Perzentilen
nach sozioökonomischem Hintergrund

Die Grafik zeigt, wie Schüler*innen abschneiden, abhängig von der Zahl der Bücher in ihrem Elternhaus. Die vollständige Darstellung, auch für höhere Klassen, finden Sie in "Gleicht Schulbildung soziale Unterschiede aus?" von Lukas Mergele, Johanna Raith und Larissa Zierow.

RCEP-Abkommen

Versteckte Auswirkungen

Während der Freihandel in vielen Teilen der Welt unter
Beschuss steht, bildet sich in Asien mit dem vor wenigen
Wochen unterzeichneten RCEP (Regional Comprehensive
Economic Partnership) die größte Freihandelszone
der Welt. Ein Kommentar von Lisandra Flach und Feodora Teti

ZBW — Open Science

Corona-Krise

Wer lässt sich impfen?

Mehr als 50 Impfstoffe gegen Corona werden derzeit am Menschen getestet. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses ist einmalig und zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Regierungen vorab für Impfdosen bezahlt haben. Nicht alle Impfstoffe werden zur Produktreife gelangen. Doch die staatlichen Ausgaben für eventuell unnötige (da nicht anwendbare) Impfstoffe sind um ein Vielfaches geringer als die Kosten einer verlängerten COVID-19-Pandemie, schreiben Thomas Mayrhofer und Hendrik Schmitz.

Leitartikel

Lehren aus der Corona-Krise

Demnächst wird ein Jahr zu Ende gehen, das in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich ist: für die Wirtschaft, die Politik, die Wissenschaft und das menschliche Miteinander. Das Coronavirus hat unser Leben verändert. Es traf die Menschheit global, und es traf sie unvorbereitet. Die Situation fiel eindeutig in die Kategorie Schwarzer Schwan, verbunden mit der größtmöglichen Unsicherheit, schreibt unsere stellvertretende Chefredakteurin Susanne Erbe, die sich mit diesem Leitartikel nach fast 30 Jahren aus der Redaktion des Wirtschaftsdienst verabschiedet.