Ein Service der

Wirtschaftsdienst

Wechsel in der Chefredaktion

Unsere langjährige Chefredakteurin Brigitte Preissl verlässt den Wirtschaftsdienst in den Ruhestand. Neuer Chefredakteur ist Christian Breuer.

Christian Breuer stellt sich im aktuellen Leitartikel „Wissenschaftliche Politikberatung: Chancen der Digitalisierung nutzen“ vor. Er schreibt über die Herausforderungen wirtschaftswissenschaftlicher Fachzeitschriften und die Frage, wie der Transfer von Wissen zwischen Wissenschaft und Politik verbessert werden kann. Außerdem kündigt Breuer an, dass der Wirtschaftsdienst ab 2020 Open Access sein wird.

Wirtschaftsdienst exklusiv

Auswirkungen von 12 Euro Mindestlohn

Thorsten Schulten und Toralf Pusch vom WSI der Hans-Böckler Stiftung diskutieren in der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst, wie sich eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro auswirken würde. Die Autoren plädieren dafür, die für 2020 geplante Evaluierung zu nutzen, um das bisherige Verfahren zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern. Lesen Sie jetzt die Zusammenfassung.

Vorschau

Diskussion zur Grundrente

In der Juniausgabe des Wirtschaftsdienst veröffentlichen wir eine Replik von Tim Köhler-Rama und eine Erwiderung von Franz Ruland. Sie beziehen sich auf den Aufsatz „Vorschlag zur Grundrente: ungerecht, ineffizient und teuer“  aus der Märzausgabe des Wirtschaftsdienst.

Grafik des Monats

Wohneigentumsquoten nach Rechtstradition

Aus dem Artikel "Verdrängung oder Sozialpolitik? Einfluss von Regulierungen auf die Wohneigentumsquote" von Konstantin Kholodilin und Sebastian Kohl.

Verkehrspolitik

Für eine evidenzbasierte Debatte

Die Debatte um städtische Luftverschmutzung und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen wird immer wieder blockiert, weil evidenzbasierte Argumente fehlen. Wolfgang Habla, Vera Huwe und Martin Kesternich vom ZEW in Mannheim betonen in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst, dass bei der Beurteilung von Grenzwerten bzw. geplanten Maßnahmen wie Tempolimits kausale Wirkungszusammenhänge differenziert betrachtet und kommuniziert werden sollten.

Exklusiv

Schuldenbremse: (k)eine gute Idee

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Ob die Schuldenbremse eher eine Investitionsbremse ist oder den „Deficit bias“ der Politiker sinnvoll einschränkt, ist zwischen Deutschlands Ökonomen bis heute strittig. Im Zeitgespräch der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren prominente Vertreter ihrer Zunft die Schuldenbremse und mögliche Alternativen. Lesen Sie jetzt die Zusammenfassung im Herdentrieb-Blog.

Grundsteuer

Grundstückswert einbeziehen

Als das Bundesverfassungsgericht vor bald 25 Jahren die Unterschiede bei der steuerlichen Vermögensbewertung monierte, war klar, dass entweder eine Neubewertung der Grundstücke oder eine Reform der Grundsteuer erfolgen muss. Schon damals zeigten sich große Differenzen zwischen den Positionen der Bundesländer. Sie sind bis heute nicht überwunden, kommentiert Thiess Büttner von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Clemens Fuest

Stabile fiskalpolitische Institutionen für die EWU

Der Vertrag von Maastricht sieht bei einer zentralisierten Geldpolitik weiterhin eine weitgehende fiskalpolitische Selbständigkeit der Mitgliedstaaten vor. Reichen die eingebrachten Koordinationsvorschriften zur nationalen Verschuldungspolitik aus, um eine fiskalpolitische Disziplin der Mitgliedsländer zu erzwingen?

Vorschau

Wirtschaftsdienst 6/2019

Zeitgespräch: Nach der Wahl zum Europäischen Parlament – mehr Europa oder weniger?

Hanno Beck, Aloys Prinz: Modern Monetary Theory

Ökonomische Trends: Lohn- und Beschäftigungseffekte von Insolvenzen (Daniel Fackler)