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Jahreskonferenz

Jetzt anmelden für den 4. November 2020

Der Tag der Deutschen Einheit jährt sich 2020 zum 30. Mal. Der Weg der Vereinigung ist nicht immer geradlinig verlaufen. Auf der gemeinsamen Konferenz von Wirtschaftsdienst/ZBW und dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) soll dieser Weg analysiert und diskutiert werden. Die Online-Konferenz findet am 4. November von 10:30 bis 17 Uhr statt. Seien Sie dabei!

ONLINE FIRST

Trumps Wirtschaftspolitik und der Corona-Schock – Perspektiven für die USA

US-Präsident Donald Trump wird möglicherweise am 3. November 2020 wiedergewählt, was den seit 2016 in den USA herrschenden Populismus als Mischung aus neuem Nationalismus und Protektionismus für einige Jahre weiter verstärken könnte. Die US-Wahlen finden unter besonderen Bedingungen statt, die den Wahlausgang entscheidend beeinflussen könnten: dem Corona-Schock. Ein aktueller Beitrag von Paul J. J. Welfens, der auch beleuchtet, was die Trump-Administration von 2016 bis 2020 ökonomisch erreicht hat.

Highlight

Die deutsche Ideologie und die Erneuerung Europas

Thomas Piketty wirft einen optimistischen und positiven Blick auf die Möglichkeit einer Erneuerung Europas. "Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, und ich halte diese Erneuerung auch für möglich." Er wendet sich gegen die pessimistische Sichtweise und schreibt: "In Wirklichkeit gibt es weder eine deutsche noch eine französische Ideologie."

Kommentar

Für die „Held*innen des Alltags“

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind immer etwas Besonderes. Anders als in der Privatwirtschaft gibt es keinen unmittelbaren Verteilungskonflikt zwischen Unternehmen und ihren Beschäftigten. Es geht vielmehr um die Verteilung von öffentlichen Ressourcen und die sind bekanntlich meistens knapp. Ein Kommentar von Thorsten Schulten.

ONLINE FIRST

Erholung verliert an Fahrt - Wirtschaft weiter im Zeichen der Pandemie

Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die deutsche
Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte drastisch gesunken, vor allem in den Monaten März und April. Schon im Mai setzte eine kräftige Gegenbewegung ein, die sich in nahezu allen Branchen bis zum aktuellen Rand fortsetzte. Dieser Erholungsprozess dürfte an Fahrt verlieren. Die Institute erwarten daher nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,4 % (2020) einen Zuwachs um 4,7 % (2021) und um 2,7 % im Jahr 2022.

Kommentar

Ein Fonds für alle Fälle

Der Bund und die Länder versuchen mit einem ganzen Bündel an stabilisierenden Maßnahmen die Corona-bedingten Folgen für die Wirtschaft abzumildern. Mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat die Bundesregierung ein weiteres Instrument mit einem Volumen von 600 Mrd. Euro aufgelegt. Ein Kommentar von Timm Bönke, der befürchtet, dass Hilfen nach Gutdünken verteilt werden könnten.

Grafik des Monats

Immobilienvermögen nach Bundesländern

Die Grafik des Monats zeigt das durchschnittliche Immobilienvermögen nach Bundesländern, 2017. Angegeben ist das Nettoimmobilienvermögen der Haushalte in 1000 Euro zu Preisen von 2017. Die Grafik finden Sie im Zeitgespräch-Beitrag "Die Bedeutung von Mieteinkommen und Immobilien für die Ungleichheit in Deutschland" von Charlotte Bartels und Carsten Schröder.