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Pro & Contra

Solidaritätszuschlag abschaffen

Andreas Peichl spricht sich schon allein aus verfassungsrechtlichen Gründen für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags aus, schlägt aber vor, die Absetzungsmöglichkeiten im komplizierten deutschen Steuersystem zu begrenzen. Stefan Bach sieht es als sinnvoll an, den Solidaritätszuschlag für hohe Einkommen zu erhalten, aber diese Steuereinnahmen umzuwidmen und für Investitionen in die Infrastruktur oder den Klimaschutz zu verwenden.

Grafik des Monats

Regionale Struktur der Erdölimporte

Die Grafik finden Sie im aktuellen Artikel zu den Ökonomischen Trends von Katrin Knauf.

Exklusiv

Ein Zukunftsfonds für Deutschland?

In Zeiten wachsender Herausforderungen für die öffentlichen Haushalte wird auch in Deutschland über einen staatlichen Fonds als alternatives Finanzierungsinstrument nachgedacht, um die Bonität des deutschen Staats zu nutzen. Die Vorschläge, aus welchen Mitteln ein solcher Fonds gespeist werden soll, reichen von der öffentlichen Kreditaufnahme über Steuern bis zu privaten Beteiligungen. Im Zeitgespräch diskutieren Timm Bönke, David Löw Beer, Claus Leggewie, Teresa Schlüter, Hans Joachim Schellnhuber, Tom Krebs, Clemens Fuest, Jens Boysen-Hogrefe, Salomon Fiedler die Möglichkeiten und die Zweckmäßigkeit eines Staatsfonds für Deutschland.

Wirtschaftsdienst exklusiv

Verursachen Target-Salden Risiken für Steuerzahler?

In der August-Ausgabe des Wirtschaftsdienst schätzen Martin Hellwig und Isabel Schnabel mögliche Risiken durch Target-Salden ein und nehmen in ihrem Aufsatz Bezug auf eine Anhörung im Deutschen Bundestag. Am 5. Juni 2019 veranstaltete der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags eine öffentliche Anhörung zu zwei Anträgen der Fraktionen der FDP und der AfD zum Thema „Target“.

Mehrwertsteuersatz

Keine Allzweckwaffe

Die Politik hat allem Anschein nach eine neue Allzweckwaffe entdeckt: den Mehrwertsteuersatz. Der auf Fleisch soll von derzeit 7 % auf 19 % erhöht, und der auf Bahnreisen von 19 % auf 7 % reduziert werden. Für die Politik wäre der Weg über die Mehrwertsteuer sicher der bequemere, denn die zu überwindenden Widerstände dürften geringer sein als bei Maßnahmen, die direkt bei den Produzenten ansetzen. Das macht ihn jedoch nicht zu einer sachgerechten Lösung, kommentiert Roland Döhrn vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

Vorschau

Wirtschaftsdienst 10/2019

Zeitgespräch: Eine moderne, umweltfreundliche und ethische Agrarpolitik – Ziele und Instrumente

Katarzyna Haverkamp: Soloselbstständige im Handwerk: Einkommensstrukturen und Altersvorsorge

Ökonomische Trends: Abfallbeseitigungsvermeidung in der Nordsee (Hans-Jochen Luhmann)