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Vor 100 Jahren im Wirtschaftsdienst

24.11.1922
Der Klöckner-Konzern

Am 24. November 1922 beschrieb Alfred Schmidt-Hoepke im Wirtschaftsdienst Struktur und Geschichte des Stahlhändlers Klöckner.

17.11.1922
Die Möglichkeit der Stabilisierung

Am 17. November 1922 diskutierte Kurt Singer im Wirtschaftsdienst mögliche Vorgehensweisen zur Stabilisierung der Mark.

10.11.1922
Wahlkampf in England

Am 10. November 1922 beschrieb Theodor Plaut im Wirtschaftsdienst die wirtschaftspolitischen Debatten des Wahlkampfes in England.

03.11.1922
Der Achtstundentag

Am 03. November 1922 diskutierte der Redakteur des Wirtschaftsdienst Erwin Topf den ein paar Jahre zuvor eingeführten gesetzlichen Achtstundentag. Vor allem die bürgerlichen Bewegungen, diesen wieder abzuschaffen, beleuchtet er. Ein Jahr später hatte das bürgerliche Lager Erfolg: nun waren Zehnstundentage als Ausnahmeregelung möglich.

27.10.1922
Koalitionsende und Neuwahlen in England

Am 27. Oktober 1922 berichtete der spätere Hamburger Professor Theodor Plaut über das Koaltionsende in England, in deren Folge „die konservative Partei selbst in die Brüche gegangen” scheint. Zudem zog er eine Bilanz der Politik der gerade gescheiterten Koalition.

20.10.1922
Warenpreisparitäten

Am 20. Oktober 1922 veranschaulichte der Wirtschaftsdienst die Warenpreisparitäten zwischen Berlin, New York und London der Monate August und September. So war etwa bei Silber eine relativ große Parität zu beobachten, während andere Waren wie Blei, Zinn und Weizen starke Preisunterschiede aufwiesen.

13.10.1922
Radikalisierung der russischen Wirtschaftspolitik

Am 13. Oktober 1922 berichtete der Wirtschaftsdienstredakteur und Osteuropa-Referent des HWWA Hans von Eckardt über die russische Wirtschaftspolitik und den Bestrebungen nach einer Weltrevolution.

06.10.1922
Wiedervereinigung der Sozialdemokratie

Am 06. Oktober 1922 berichtete Erwin Topf über die Wiedervereinigung der gespaltenen sozialdemokratischen Parteien und deren zu erwartende Entradikalisierung auf dem Weg zu einer bürgerlichen Partei.

29.09.1922/06.10.1922
Wohnungsnot und Geldwert

Am 29. September 1922 zeigte Hans Heinrich Zißeler in einem Beitrag im Wirtschaftsdienst Lösungsansätze zur anhaltenden Wohnungsnot auf. Eine Woche später erschien der zweite Teil seiner Analyse.

22.09.1922
Probleme von Morgen

Am 22. September 1922 veröffentlichte der Wirtschaftsdienst eine Analyse der Zukunftsherausforderungen der deutschen Wirtschaft, die zutage träten, wenn die aktuellen Hindernisse wie das Reparationsproblem gelöst worden sind.

15.09.1922
Das Stinnesabkommen

Am 15. September 1922 analysierte Alfred Schmidt-Hoepke die Auswirkungen des Abkommens zwischen dem Industriellen Hugo Stinnes und der französischen Wiederaufbauvereinigungen für die Kohlewirtschaft Deutschlands.

08.09.1922
Zahlungsaufschub

Am 08. September 1922 berichtete Erwin Topf im Wirtschaftsdienst über die Beratungen der Reparationskomission über ein mögliches Moratorium.

01.09.1922
Keynes zur Reparationspolitik

Am 01. September 1922 kommentierte Kurt Singer im Wirtschaftsdienst Keynes' Rede zur deutschen Reparationspolitik, die dieser zuvor im Rahmen der "Überseewoche" in Hamburg gehalten hatte.

25.08.1922
Kohleeinfuhr und Reparationen

Am 25. August 1922 schrieb der Redakteur des Wirtschaftsdienstes, Alfred Schmidt-Hoepke, über die Folgen der Reparations­verpflichtungen für die Kohlewirtschaft Deutschlands.

18.08.1922
Sturz der deutschen Mark

Am 18. August 1922 betrachtete der damalige "Hauptschriftleiter" des Wirtschaftsdienst, Kurt Singer, die Gründe für die anhaltende Abwertung der Mark. Ein Jahr später wurde die auch als Papiermark bezeichnete Währung durch die Rentenmark ersetzt, um die anhaltende Inflation in den Griff zu bekommen.

11.08.1922
Balfour-Note

Am 11. August 1922 veröffentlichte der Wirtschaftsdienst die Balfour-Note, die das britische Außenministerium an ihre  Schuldner­staaten sendete. Sie wurden darin aufgefordert, Reparations­zahlungen von Deutschland ein­zutreiben, um eigene Schulden bedienen zu können, da Großbritannien seinerseits Schulden bei den USA zu bedienen habe.

04.08.1922
Wirtschaftsbarometer

Am 04. August 1922 diskutierte Franz Eulenburg im Wirtschaftsdienst statistische Verfahren zur Messung und Prognose der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Eulenburg war zu diesem Zeitpunkt Professor an der Wirtschaftshochschule Berlin und befasste sich vor allem mit methodologischen Problemen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

28.07.1922
Autonomie der Reichsbank

Am 28. Juli 1922 schrieb Kurt Singer im Wirtschaftsdienst zur Unabhängigkeit der Reichsbank, die von der Reparations­kommission verlangt worden war, und den Parallelen zur Bank of England.

21.07.1922
USA: Fünf Jahre Streiks

Am 21. Juli 1922 schrieb der damalige Forschungsdirektor des amerikanischen Arbeitgeberverbandes The Conference Board Virgil Jordan im Wirtschaftsdienst zu den anhaltenden Arbeitskämpfen in den USA und den Machtverschiebungen zugunsten der Arbeitgeber. Später wurde Jordan Präsident des Verbandes.

14.07.1922
Die Krise Deutsch-Österreichs

Am 14. Juli 1922 schrieb Gustav Stolper im Wirtschaftsdienst zu Geld­politik, Preis­steigerungen und Haushalts­politik der jungen Republik Österreich

07.07.1922
Die deutsche Auslands-Verschuldung

Am 07. Juli 1922 erschien im Wirtschaftsdienst ein Artikel von Kurt Singer zur Auslandsverschuldung Deutschlands als Folge des ersten Weltkriegs.

30.06.1922
Finanzierungsprobleme der deutschen Industrie

Am 30. Juni 1922 veröffent­lichte der Wirtschafts­dienst diesen Vortrag, den der Hamburger Bankier Max M. Warburg im Rahmen einer Industrie­­tagung zu Finanzierungs­­problemen der deutschen Industrie hielt.

23.06.1922
Goldreserven

Am 23. Juni 1922 veröffentlichte Francis H. Sisson als Vize­präsident der New Yorker Guaranty Trust Company im Wirtschafts­­dienst einen Artikel über europä­ische Wäh­rungen und Gold­reserven.

16.06.2022
Die Politik des Morgan-Ausschusses

Am 16. Juni 1922 schrieb Kurt Singer im Wirtschafts­dienst über die Reparations­verpflichtungen Deutsch­lands nach dem ersten Welt­krieg.

07.03.2022
Georg Friedrich Knapp

Am 7. März 1922 wurde Georg Friedrich Knapp 80 Jahre alt. Dazu erschien im Wirtschaftsdienst ein Sonderheft. Unser Autor Jan Greitens würdigt Person und Werk aus heutiger Sicht.