Die Corona-Krise hat alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union getroffen – allerdings einige früher und härter als andere. Nun soll ein immens großer Rettungsschirm aufgespannt werden, über dessen Finanzierung, Konditionen und mögliche Auflagen die EU-Mitglieder noch streiten. Auch die Ebenen, auf der die Maßnahmen organisiert werden sollen, sind noch nicht ausbalanciert. Welche Bedeutung kommt dabei der nationalen, welche der supra-nationalen Ebene zu? Geht es vor allem um die Europäische Währungsunion oder um die gesamte EU? Solidarisches Verhalten gebietet nicht allein die europäische Idee, sondern auch die ökonomische Notwendigkeit, da die Mitgliedstaaten über Lieferketten stark miteinander verflochten sind.

  • Die europäische Antwort auf die Corona-Pandemie

    Jens Südekum, Düsseldorf Institute for Competition Economics

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  • Ausnahmeföderalismus als Dauerzustand

    Henrik Enderlein, Hertie School, Jacques Delors Instituts, Berlin
    Lucas Guttenberg, Jacques Delors Institut, Berlin

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  • Welche Maßnahmen sind nötig und auf welcher Ebene sollten sie ansetzen?

    Daniel Gros, Centre for European Policy Studies (CEPS)

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  • Das EU-Budget in der Corona-Krise

    Klaus-Dirk Henke, Technische Universität Berlin

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  • Europa in der Corona-Krise: Europäische Lieferketten müssen europäisch wiederbelebt werden

    Jan L. Fries, Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR).
    Niklas Garnadt, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR)
    Veronika Grimm, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    Lukas Nöh, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR)

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© Der/die Autor(en) 2020

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DOI: 10.1007/s10273-020-2667-6