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Veranstaltung: Regionalpolitik neu denken

30.10.2018, 10:00 - 19:00 Uhr

Hamburgische Landesvertretung
Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin

Bild Konferenz Wirtschaftsdienst

Mit Regionalpolitik wird oft verbunden, Bestehendes zu bewahren. Es lassen sich jedoch auch andere Wege finden, eine Region, die den wirtschaftlichen Anschluss verliert, zu unterstützen. Dabei sollen auf der gemeinsamen Konferenz von Wirtschaftsdienst (ZBW) und Institut der deutschen Wirtschaft (IW) innovative Ansätze diskutiert werden, wie Regionalpolitik neu gestaltet werden kann. Zunächst werden die Treiber der regionalen Entwicklung und die Dimension des regionalen Gefälles identifiziert und die deutschen und europäischen Konzepte der Regionalpolitik vorgestellt.

Wesentliche Herausforderungen der Regionalpolitik liegen auf dem Arbeitsmarkt, den Kommunalfinanzen und kommunalen Handlungsmöglichkeiten sowie der grundsätzlichen Frage, ob es reicht, eine gute Infrastruktur bereitzustellen, oder gezielt Subventionen vergeben werden sollen.

Drei ganz unterschiedliche Regionen werden betrachtet: Das Ruhrgebiet mit einem lang anhaltenden Strukturwandel, Mecklenburg-Vorpommern mit seiner stark sinkenden Bevölkerung und die Emilia-Romagna, die durch aktive Industriepolitik neues Wachstum generieren konnte. Die abschließende Podiumsdiskussion geht der Frage nach, welchen Beitrag die Regionalpolitik zur Stabilisierung der Wirtschaft in Deutschland leisten kann.

 

Neuigkeiten zur Konferenz erfahren Sie weiterhin bei @Zeitschrift_WD und unter #wdk18 auf Twitter.

Mehr zum Thema der Konferenz können Sie im Dossier Regionalpolitik zwischen Divergenz und Urbanisierung des Wirtschaftsdienst oder im Dossier: Stadt und Land des Instituts der deutschen Wirtschaft lesen.

Das Wirtschaftsdienst-Sonderheft mit den Vorträgen der Konferenz wird Anfang 2019 erscheinen.

Vorträge und Podiumsdiskussion

Begrüßung

  • Brigitte Preissl, Wirtschaftsdienst (ZBW)

Keynote

  • Wozu Regionalpolitik? Wo liegt das Problem?
    Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft

Session I: Regionen: Entwicklungsdynamik und Handlungsbedarf

  • Regionale Entwicklung und Regionalpolitik – Treiber der Veränderung und Handlungsoptionen
    Michael Pflüger, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Dimensionen des regionalen Gefälles: Gibt es ein gemeinsames Muster?
    Joachim Ragnitz, ifo Dresden
  • Gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Raumordnung und Regionalpolitik
    Thomas Terfrüchte, Technische Universität Dortmund

Session II: Herausforderungen für die Regionalpolitik

  • Regionale Disparitäten und Arbeitskräftemobilität – Implikationen für die Regionalpolitik
    Annekatrin Niebuhr, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Wer zahlt, bestimmt? Kommunalfinanzen und
    dezentraler Handlungsspielraum

    Martin Junkernheinrich, Technische Universität Kaiserslautern
  • Infrastrukturinvestitionen statt Subventionen
    Martin Gornig, DIW Berlin

Session III: Regionen im Wandel

  • Ruhrgebiet – der anhaltende industrielle
    Strukturwandel im Spiegel der Regionalpolitik

    Heiner Röhl, Institut der deutschen Wirtschaft
  • Gegen die Regionalpolitik von gestern. Ostdeutschland – oder Aufbau Ost?
    Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg
  • Working towards keeping Emilia-Romagna strong: an integrated industrial policy approach
    Annaflavia Bianchi, Universität Ferrara

Podiumsdiskussion

Beitrag der Regionalpolitik zur Stabilisierung der Wirtschaft in Deutschland

Hashtag: #wdk18

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