Die Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft in die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt. Aufgrund der weltweiten Verbreitung sind Lieferketten gestört und der internationale Handel erheblich beeinträchtigt, was die exportabhängige deutsche Wirtschaft besonders stark trifft. Das von der Bundesregierung aufgelegte Programm zur Stützung der Wirtschaft wird von den Autoren in vielen Punkten kritisiert. Einige bewerten vor allem die temporäre Senkung der Umsatzsteuer als eine Maßnahme nach dem Gießkannenprinzip mit geringem Konjunkturimpuls. Sie sehen vor allem die Unternehmen als Leidtragende und Impulsgeber für eine Rückkehr zu einem Wachstum auf Vorkrisen-Niveau. Sie schlagen eine Verbesserung des steuerlichen Umgangs mit Verlusten und eine Senkung der Ertragsteuern vor. Andere legen den Schwerpunkt auf öffentliche Investitionen als Wachstumsmotor und fordern Zukunftsinvestitionen für eine innovative, digitale und klimaneutrale Wirtschaft.

  • Konjunkturpolitik – post COVID-19: lieber klug statt klotzig

    Gabriel Felbermayr, Institut für Weltwirtschaft Kiel
    Stefan Kooths, Institut für Weltwirtschaft Kiel

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  • Wirtschaftspolitik in der Corona-Krise: Stabilisierung muss durch eine kluge Transformationspolitik ergänzt werden

    Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
    Claus Michelsen, DIW Berlin

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  • Die Bewältigung des Corona-Schocks

    Lars P. Feld, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Wolf Heinrich Reuter, SVR zur Begutachtung der gesamtw. Entw.
    Volker Wieland, Goethe-Universität Frankfurt am Main

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  • Konjunkturpaket notwendig – Rückkehr zur Schuldenbremse nicht forcieren

    Sebastian Gechert, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Christoph Paetz, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Achim Truger, Universität Duisburg-Essen

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  • Ein Investitionspaket ist das beste Konjunkturpaket

    Tom Krebs, Universität Mannheim

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© Der/die Autor(en) 2020

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Open Access wird durch die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft gefördert.


DOI: 10.1007/s10273-020-2688-1

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