Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der wirtschaftliche Fragen ihre Lebenswirklichkeit mitbestimmen. Sie nehmen am Wirtschaftsleben teil, erleben Arbeit und Erwerbstätigkeit in ihren Familien, beobachten Preissteigerungen, diskutieren über Klimaschutz und soziale Ungleichheit und müssen später Entscheidungen über Ausbildung, Studium, Versicherungen, Kredite oder Altersvorsorge treffen. Zugleich begegnen ihnen Fragen, die ökonomische Kompetenzen und normative Urteilskraft verlangen: Wie geht man mit Inflation um? Welche Verantwortung tragen Staat, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger? Wie lassen sich Wohlstand, soziale Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit miteinander verbinden?
Ökonomische Bildung bezeichnet den Teil der Allgemeinbildung, der Menschen dazu befähigt, wirtschaftlich geprägte Lebenssituationen zu bewältigen sowie ökonomische Phänomene zu verstehen und zu reflektieren. Sie erschöpft sich weder in Verbraucherbildung noch in Finanzwissen noch in beruflicher Orientierung. Ihr Anspruch reicht weiter: Sie soll junge Menschen befähigen, wirtschaftliche Zusammenhänge sachkundig zu beurteilen, eigene Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen und an der Gestaltung wirtschaftlicher Ordnungen mitzuwirken. Sie ist Teil der allgemeinen Bildung, weil Wirtschaft nahezu alle Bereiche des individuellen und gesellschaftlichen Lebens beeinflusst (Ladenthin, 2006, S. 44).
Besonders deutlich wird dieser Bildungsauftrag in Zeiten tiefgreifender Transformation. Klimawandel, Digitalisierung, demografische Alterung, globale Wertschöpfungsketten und geopolitische Verschiebungen verändern Märkte, Arbeitswelten, Lebensentwürfe, staatliche Handlungsfähigkeit und gesellschaftliche Erwartungen. Damit sind auch die normativen Grundlagen wirtschaftlichen Handelns neu zu bewerten: Welche Freiheit soll gesichert, welche Verantwortung zugemutet, welche Teilhabe ermöglicht und welche Nachhaltigkeit institutionell verankert werden? Eine zeitgemäße ökonomische Bildung ist ein zentraler Schlüssel, um Lernende zu einem kompetenten Umgang mit diesen Entwicklungen zu befähigen (Loerwald & Goldschmidt 2026; Goldschmidt 2026). Sie erschöpft sich nicht in der Vermittlung von Fakten, sondern umfasst immer auch die Fähigkeit, Zielkonflikte zu erkennen und wirtschaftliche Fragen als gesellschaftliche Gestaltungsfragen zu verstehen.
Der vorliegende Beitrag fragt vor diesem Hintergrund nach dem Status quo ökonomischer Bildung in Deutschland und nach ihren Anforderungen im 21. Jahrhundert. Zunächst wird geklärt, was unter ökonomischer Bildung als Teil allgemeiner Bildung zu verstehen ist. Anschließend werden zentrale Entwicklungslinien sowie die institutionelle Verankerung in Schule und Lehrkräftebildung skizziert. Auf dieser Grundlage wird gezeigt, warum ökonomische Bildung nicht nur umfassender, sondern auch fachlich fundierter, didaktisch reflektierter und wirtschaftsethisch sensibler ausgestaltet werden muss. Die leitende These lautet: Es geht nicht darum, Schülerinnen und Schüler an Märkte anzupassen. Es geht darum, sie zu befähigen, ihr wirtschaftliches Leben selbstbestimmt und verantwortlich zu führen und die Ordnung einer demokratischen Gesellschaft sachkundig mitzugestalten.
Ökonomische Bildung – Begriff und Gegenstand
Das grundlegende Ziel der Bildung im Allgemeinen und der ökonomischen Bildung im Besonderen ist die Förderung von Mündigkeit (Albers, 1994; Retzmann et al., 2010). Weil Knappheit ein zentrales Merkmal wirtschaftlicher Lebenssituationen ist, konkretisiert sich Mündigkeit in der ökonomischen Bildung als reflektierte Entscheidungskompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, eigene wirtschaftliche Entscheidungen begründet zu treffen, etwa als Verbraucher, Erwerbstätige oder Wirtschaftsbürger (Krol & Zoerner, 2008). Dazu gehört, Chancen und Risiken auf Märkten zu erkennen, mit knappen Ressourcen verantwortlich umzugehen und die Folgen des eigenen Handelns für andere Menschen und die Gesellschaft mitzudenken.
Über instrumentelles Wissen zur Bewältigung einzelner Alltagssituationen hinaus vermittelt ökonomische Bildung auch Struktur- und Funktionenwissen. Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur wirtschaftlich handeln, sondern auch ökonomisch denken können. Der besondere Beitrag der ökonomischen Bildung liegt darin, gesellschaftliche Probleme aus einer spezifisch ökonomischen Perspektive zu erschließen: Wie handeln Menschen unter Bedingungen von Knappheit? Welche Anreize beeinflussen ihr Verhalten? Wie können Regeln und Institutionen gestaltet werden? Ökonomische Bildung eröffnet einen originären fachlichen Zugang zu Fragen, die individuelle, gesellschaftliche und politische Bedeutung haben.
Zugleich umfasst ökonomische Bildung wirtschaftsethische Reflexion (Goldschmidt et al., 2020; Loerwald, 2010). Wirtschaftliches Handeln ist nicht wertneutral, sondern hat normative Dimensionen. Der Erwerb gesellschaftlich geteilter Wertvorstellungen und moralischer Urteilskompetenzen ist kein Automatismus, sondern Ergebnis von Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozessen: Kinder und Jugendliche beim Aufbau individueller Wertemaßstäbe zu unterstützen, sie zur Begründung von Normen anzuleiten und ihnen ein Verständnis für die Bedingungen moralischer Wirksamkeit in Wirtschaft und Gesellschaft zu vermitteln, ist deshalb Teil des allgemeinbildenden Anspruchs ökonomischer Bildung.
Wirtschaftliches Handeln konkretisiert sich auf drei Ebenen: im individuellen Verhalten, in der Interaktion mit anderen und auf der Systemebene. Dementsprechend unterscheiden Kaminski und Eggert (2008, S. 8-9) Aktions- und Handlungstheorie, Interaktionstheorie und Institutionentheorie als zentrale Theoriekomplexe ökonomischer Bildung. Retzmann et al. (2010, S. 14-16) benennen in ihrem Kompetenzmodell die drei Bereiche „Entscheidung und Rationalität“, „Beziehung und Interaktion“ und „Ordnung und System“.
Mündigkeit bedeutet eben nicht nur, in Märkten zurechtzukommen. Sie bedeutet auch, die Ordnung von Märkten, ihre sozialen Voraussetzungen und ihre politischen Gestaltungsbedingungen verstehen und beurteilen zu können. Die Ausdifferenzierung in die drei Rollen, die drei Wissensformen und die drei Handlungsebenen zeigt, dass ökonomische Bildung ein komplexes Konstrukt ist. Daraus ergibt sich ein dreidimensionales Verständnis ökonomischer Bildung (Abbildung 1).
Abbildung 1
Ökonomische Bildung als komplexes Konstrukt

Quelle: eigene Darstellung.
Die Debatte um ökonomische Bildung als Bestandteil von Allgemeinbildung wird seit mehr als fünf Jahrzehnten geführt. Gegen Ende der 1960er Jahre wurden erste Schulfächer im Bereich Arbeitslehre eingerichtet, zunächst stark geprägt durch Verbraucherbildung und Berufsvorbereitung. Seit den 1990er Jahren hat sich zunehmend ein weites Verständnis durchgesetzt. Um die Jahrtausendwende wurde das gewachsene öffentliche Bewusstsein für die Wirtschaftsbildung in verschiedenen Positionspapieren dokumentiert (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände et al., 2000). Seitdem gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass ökonomische Bildung eine Voraussetzung für individuelle Selbstbestimmung und soziale Verantwortung in wirtschaftlich geprägten Lebenssituationen ist.
Parallel zu dieser Entwicklung hat sich die ökonomische Bildung als wissenschaftliche Disziplin an den Hochschulen etabliert. Während frühe wirtschaftsdidaktische Arbeiten vor allem die Allgemeinbildungsrelevanz wirtschaftlicher Kenntnisse und Fähigkeiten begründeten, rückten seit den 1990er Jahren unterschiedliche konzeptionelle Ansätze in den Vordergrund (z. B. Lebenssituationen-Ansätze, Kategoriale Wirtschaftsdidaktik oder institutionentheoretische Konzepte). Seit den 2000er Jahren prägen Kompetenzmodelle, Bildungsstandards, die empirische Lehr-Lern-Forschung und Fragen der Kompetenzmessung die Diskussion.
Heute öffnen sich die lange Zeit national geführten Debatten stärker für internationale Diskurse. Zugleich differenziert sich das Feld weiter aus, aktuell insbesondere in die Bereiche Finanzbildung, Berufliche Orientierung und Entrepreneurship Education. Auch digitale Technologien und KI-Anwendungen gewinnen an Bedeutung – sei es als Unterrichtsgegenstand, Lernmethode oder Instrument empirischer Forschung (Brahm & Wiepcke, 2023). Diese Ausdifferenzierung ist ein Zeichen wissenschaftlicher Reife. Zugleich wächst die Aufgabe, den Zusammenhang des Faches nicht zu verlieren: Ökonomische Bildung darf nicht in einzelne Spezialkompetenzen zerfallen, sondern braucht ein gemeinsames Verständnis ihres Bildungsauftrags.
Ökonomische Bildung in Schule und Lehrkräftebildung
Die institutionelle Verankerung ökonomischer Bildung ist in Deutschland seit Langem uneinheitlich. Wegen der Kulturhoheit der Länder unterscheiden sich Fachbezeichnungen, Lehrpläne, Stundenkontingente und Lehramtsstudiengänge erheblich. Wirtschaft wird je nach Bundesland und Schulform in eigenständigen Fächern, in Kombinationsfächern wie „Politik-Wirtschaft“ oder „Wirtschaft und Recht“ oder in Integrationsfächern wie Sozialwissenschaften, Gesellschaftslehre und Arbeitslehre unterrichtet. Teilweise ist ökonomische Bildung nur im Wahlpflichtbereich oder als Querschnittsaufgabe vorgesehen. Ob Schülerinnen und Schüler eine systematische wirtschaftliche Grundbildung erhalten, hängt damit in hohem Maße vom Bundesland, der Schulform und der Qualifikation der unterrichtenden Lehrkraft ab.
Die OeBiX-Studie macht diese Unterschiede messbar (Friebel-Piechotta & Loerwald 2026; OeBiX, 2024). Der in dieser Studie ermittelte Index für die Ökonomische Bildung in Deutschland erfasst nicht unmittelbar das Wissen der Schülerinnen und Schüler, sondern die strukturellen Voraussetzungen in Schule und Lehrkräftebildung. Als Bezugswert von 100 % dient die Grundausstattung eines regulären Nebenfachs. Berücksichtigt werden Unterrichtszeiten, Pflicht- und Wahlmöglichkeiten sowie zentrale Elemente der Lehrkräftebildung.
Nach den aktuell verfügbaren Daten (Stand: Mai 2024) erreicht der Bundesdurchschnitt im Gesamtindex lediglich 45,5 %. Kein Bundesland erreicht die für ein vollwertiges Nebenfach gesetzte Zielmarke; zehn von 16 Ländern bleiben sogar unter 50 %. Damit ist ökonomische Bildung im Durchschnitt deutlich schwächer abgesichert als vergleichbare Nebenfächer. Zugleich sind die regionalen Unterschiede so groß, dass von gleichwertigen institutionellen Lernvoraussetzungen kaum gesprochen werden kann.
Diese unzureichende fachliche Etablierung zeigt sich auch an den eingesetzten Lernmaterialien. In einer Studie zu Marktwirtschaft und Unternehmertum in deutschen Schulbüchern (Goldschmidt et al., 2024) wurde untersucht, wie ökonomische Inhalte dargestellt werden. Sie zeigt, dass ökonomische Bildung in Schulbüchern häufig nicht als fachliche Perspektive, sondern vor allem als thematischer Gegenstandsbereich erscheint. Zwar wird über Unternehmen, Haushalte, Staat, Globalisierung oder Gerechtigkeit gesprochen; genuin ökonomisches Denken, fachspezifische Methoden, Datenanalysen oder modellbasierte Problemlösungen werden jedoch nur selten systematisch eingeübt. Es geht daher nicht allein um mehr wirtschaftliche Themen im Unterricht, sondern um stärkere Fachlichkeit: Wirtschaft darf im Unterricht nicht nur vorkommen; sie muss auch ökonomisch erschlossen werden (Loerwald, 2020).
Sieben Anforderungen an eine ökonomische Bildung im 21. Jahrhundert
Die Debatte um ökonomische Bildung wird in Deutschland seit vielen Jahrzehnten geführt. Der Status quo zeigt aber, dass ökonomische Bildung noch nicht hinreichend breit, verlässlich und fachlich etabliert ist. Dennoch: Sie gehört in das Zentrum der Bildungsdebatte, wenn Schule junge Menschen auf eine Welt vorbereiten soll, in der wirtschaftliche, soziale, politische und ökologische Fragen immer enger ineinandergreifen. Im Folgenden werden sieben Anforderungen benannt, die für die Professionalisierung und Stärkung der ökonomischen Bildung zentral sind.
Erstens: Ökonomische Bildung braucht verlässliche Lernzeit. Der institutionelle schulische Rahmen muss kumulative Lernprozesse ermöglichen. Wer ökonomische Bildung ernst nimmt, darf sie nicht dem Zufall wechselnder Fächerzuschnitte, Projektwochen oder persönlicher Neigungen einzelner Lehrkräfte überlassen. Am ehesten lässt sich dies in einem eigenständigen Fach oder in einem klar profilierten Ankerfach mit verbindlichen Stundenanteilen gewährleisten.
Zweitens: Ökonomische Bildung erfordert gut ausgebildete Lehrkräfte. Dazu gehören ausreichende Studienanteile in Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsdidaktik, eigenständige oder klar ausgewiesene Professuren, qualitätsgesicherte Praxisphasen sowie systematische Fortbildungsangebote. Ein Fach wird nicht allein durch Lehrpläne stark, sondern durch Lehrkräfte, die fachlich fundiert, didaktisch reflektiert und normativ informiert unterrichten können.
Drittens: Ökonomische Bildung benötigt eine starke wirtschaftsdidaktische Forschung. Notwendig sind zeitgemäße Konzepte und belastbare Daten über ökonomische Lehr-Lern-Prozesse sowie ihre Voraussetzungen und Ergebnisse. Ähnlich wie aktuell im Bereich der Finanzbildungsforschung (Aprea et al., 2026) werden Forschungsförderlinien zur ökonomischen Bildung benötigt, was die Bearbeitung vieler offener Forschungsfragen ermöglichen würde. So kann die Grundlage für eine evidenzorientierte Bildungspolitik und einen evidenzbasierten Wirtschaftsunterricht geschaffen werden.
Viertens: Ökonomische Bildung ist auf hochwertige und unabhängige Materialien angewiesen (Goldschmidt & Simon, 2022). Die Zulassung von Schulbüchern sollte durch unabhängige Kommissionen erfolgen, die auch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachwissenschaft und Fachdidaktik besetzt sind. Fachliche Pluralität ist wichtig; fachliche Beliebigkeit ist es nicht.
Fünftens: Ökonomische Bildung gewinnt durch reflektierte Praxisbezüge. Kooperationen mit der Praxis können reale Problemstellungen eröffnen. Gute Kooperationen bedeuten, dass Lernziele vorher geklärt, verschiedene Perspektiven berücksichtigt und Erfahrungen anschließend im Unterricht ausgewertet werden (Krol et al., 2006). Praxiskontakte werden erst dann zu Bildungsanlässen, wenn sie vorbereitet, fachlich gerahmt und kritisch reflektiert werden.
Sechstens: Ökonomische Bildung bedarf bundesweit anschlussfähiger Standards. Trotz föderaler Zuständigkeit im Bildungsbereich bedarf es gemeinsamer Zielvorstellungen. Länderübergreifende Kompetenzstandards könnten festlegen, was junge Menschen am Ende bestimmter Bildungsstufen wissen und können sollen. Gemeinsame Standards sind kein Angriff auf den Föderalismus, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Bildungschancen nicht vom Wohnort abhängen.
Siebtens: Ökonomische Bildung zielt auf normative Urteilskraft und ist eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Kenntnisse über Geld, Ausbildung, Verträge und wirtschaftliche Institutionen werden in Familien sehr unterschiedlich vermittelt. Schule muss deshalb ein gemeinsames Mindestniveau sichern und darf nicht voraussetzen, dass Eltern fehlende Bildung kompensieren. Bildungsgerechtigkeit bedeutet mehr als Zugang zu Informationen. Sie bedeutet Zugang zu Urteilskraft. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge nicht versteht, kann eigene Interessen schlechter vertreten, politische Versprechen nur unzureichend prüfen und gesellschaftliche Transformation nicht mitgestalten. Ökonomische Bildung leistet deshalb auch einen originären Beitrag zur Demokratiebildung.
Ökonomische Bildung ist ein Beitrag zur Mündigkeit in einer demokratischen Marktgesellschaft: zur Fähigkeit, das eigene wirtschaftliche Leben verantwortlich zu führen, die Eigenlogik wirtschaftlicher Zusammenhänge zu verstehen und die wirtschaftliche Ordnung einer freien Gesellschaft sachkundig, kritisch und verantwortungsbewusst mitzugestalten.
Literatur
Albers, H.-J. (1994). Ökonomische Bildung und Allgemeinbildung. In K.-P. Kruber (Hrsg.), Didaktik der ökonomischen Bildung (S. 27-35). Schneider-Verlag.
Aprea, C., Bucher-Koenen, T. & Loerwald, D. (2026). Stärkung der Finanzbildungsforschung. Die BMBFSFJ-Förderrichtlinie und das Verbundprojekt „MetaFin“. Forum für finanzielle und ökonomische Bildung, 1/26, 44–45.
Brahm, T. & Wiepcke, C. (2023). Handbuch digitale Instrumente der Ökonomischen Bildung. Wochenschau Verlag.
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Elternverein, Verband Deutscher Realschullehrer und Deutsche Gesellschaft für ökonomische Bildung. (2000). Wirtschaft – notwendig für schulische Allgemeinbildung: Gemeinsame Initiative von Eltern, Lehrern, Wissenschaft, Arbeitgebern und Gewerkschaften.
Friebel-Piechotta, S. & Loerwald, D. (2026). OeBiX: Ein Index für die ökonomische Bildung in Schule und Lehrkräftebildung. Methodische Grundlagen und zentrale Ergebnisse. Zeitschrift für ökonomische Bildung, 15(2026), 178–211.
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Goldschmidt, N. & Simon, T. (2022). Lobbyismus im (schulischen) Bildungsbereich. In A. Polk & K. Mause (Hrsg.), Handbuch Lobbyismus (S. 923–944). Springer VS.
Goldschmidt, N., Kron, R. & Rehm, M. (2024). Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern. Eine Analyse der ökonomischen Inhalte in deutschen Schulbüchern. Die Familienunternehmer e.V. und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
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Kaminski, H. & Eggert, K. (2008). Konzeption für die ökonomische Bildung als Allgemeinbildung von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II. Bundesverband deutscher Banken.
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Krol, G.-J. & Zoerner, A. (2008). Ökonomische Bildung, Allgemeinbildung und Ökonomik. In H. Kaminski & G.-J. Krol (Hrsg.), Ökonomische Bildung: legitimiert, etabliert, zukunftsfähig. Stand und Perspektiven (S. 91–129). Klinkhardt.
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Loerwald, D. (2010). Wirtschaftsethik im Ökonomieunterricht. Zum Spannungsverhältnis von ethischer Ökonomie und ökonomischer Ethik aus wirtschaftsdidaktischer Sicht. In A. Fischer & G. Hahn (Hrsg.), Schule – der Zukunft voraus. Was wäre, wenn...?: Lese- und Lehrbuch für zukunftsorientierte Ansätze in der beruflichen Bildung (S. 75–92). Schneider-Verlag Hohengehren.
Loerwald, D. (2020). Alles eine Frage der Perspektive – Zur relevanten Unterscheidung von Wirtschaftsunterricht und Unterricht über Wirtschaft. In B. Greimel-Fuhrmann & R. Fortmüller (Hrsg.), Wirtschaftsdidaktik – den Bildungshorizont durch Berufs- und Allgemeinbildung erweitern. Festschrift für Josef Aff (S. 119–134). Facultas.
Loerwald, D. & Goldschmidt, N. (Hrsg.) (2026). Ökonomische Bildung und Transformation. Jahresband der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung 2025. Springer Gabler.
OeBiX – Institut für Ökonomische Bildung. (2024). Der OeBiX-Index: Aktualisierung und Vertiefung zum Stand der ökonomischen Bildung [OeBiX-Studie]. Flossbach von Storch Stiftung.
Retzmann, T., Seeber, B., Jongebloed, H.-C. & Remmele, B. (2010). Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen. Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft.
Title: Empowered and self-determined: Requirements for contemporary economic education
Abstract: This article examines the current state of economic education in Germany and highlights key perspectives. Based on an understanding of economic education as an integral part of general education, it demonstrates that it extends far beyond consumer education, financial literacy, or career guidance. Its goal is to empower individuals to make informed economic decisions, understand economic interrelationships, and play a responsible role in shaping social structures. Against this backdrop, the article outlines the subject’s developmental trajectory, analyzes its institutional framework, and formulates seven requirements for economic education in the 21st century.